18 February 2026, 02:08

Kölner Nubbel brennt: So endete der Karneval 2025 mit uraltem Ritual

Eine Menschenmenge steht vor einer Karussellanlage bei Nacht, beleuchtet von Lichtern und umgeben von Gebäuden mit Namensschildern, mit Bäumen und Feuerwerk im Hintergrund.

Nubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Kölner Nubbel brennt: So endete der Karneval 2025 mit uraltem Ritual

Am Dienstagabend füllten sich die Straßen Kölns mit Menschenmengen, als die Stadt das Ende des Karnevals feierte. Mit dem traditionellen Verbrennen des Nubbels begann die Fastenzeit 2025. Der Brauch ist seit weit über einem Jahrhundert fester Bestandteil der lokalen Kultur.

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Das Nubbel-Brennen geht auf das Rheinland des 19. Jahrhunderts zurück. Ursprünglich knüpfte es an germanische Feuerfeste und mittelalterliche Reinigungsrituale an. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich der Brauch in der gesamten Region verbreitet.

Im Mittelpunkt der Tradition steht eine Strohpuppe, der Nubbel, die während des Karneval 2025 über Kneipentüren hängt. Sie symbolisiert die Sünden und Ausschweifungen der Festtage. Am Vorabend von Aschermittwoch versammeln sich die Gemeinden, um sie zu verbrennen – ein Zeichen der Sühne.

In den Kölner Vierteln beobachteten Schaulustige, wie die Flammen den Nubbel verschlangen. Der Ritus bleibt ein Höhepunkt im Karnevalskalender der Stadt. Auch das benachbarte Düsseldorf pflegt einen ähnlichen Brauch: Hier wird die Strohfigur Hoppeditz an Aschermittwoch verbrannt und soll jedes Jahr am 11. November zurückkehren.

Mit dem Verbrennen des Nubbels endet in Köln der Karneval, und die Fastenzeit 2025 beginnt. Die Veranstaltung verbindet uralte Traditionen mit moderner Feierkultur und hält den Brauch für ein weiteres Jahr lebendig. Andere rheinische Städte wie Düsseldorf halten ihre eigenen Versionen dieses feurigen Abschieds.