07 April 2026, 00:13

Kölner Klimaforum sucht Lösungen für klimaneutrale Kirchengebäude und Denkmäler

Innere einer Kirche mit hölzernen Kirchenbänken, Statuen, Blumenbouquets, Fahnen, Fotorahmen an den Wänden und Buntglasfenstern, Decke mit Lichtern geschmückt.

Kölner Klimaforum sucht Lösungen für klimaneutrale Kirchengebäude und Denkmäler

3. Kölner Klimaforum: Experten diskutieren Klimaschutz in Gebäuden – mit Fokus auf Kirchenimmobilien

Am 1. Oktober versammelt das 3. Kölner Klimaforum Fachleute, um über Klimaschutz im Gebäudesektor zu sprechen – insbesondere bei kirchlichen Liegenschaften. Die im Kölner Maternushaus organisierte Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Denkmalschutz und nachhaltige Sanierungen in Einklang gebracht werden können. Das diesjährige Motto "Zukunft bauen – Gebäude managen, sanieren & entwickeln" unterstreicht die anstehenden Herausforderungen.

Kirchliche Gebäude stellen bei klimafreundlichen Sanierungen oft eine besondere Hürde dar: Viele stehen unter Denkmalschutz, was Umbaumaßnahmen erschwert. Dennoch betonen Expert:innen, dass Klimaneutralität auch in historischen Bauten möglich ist – wenn auch mit Geduld und sorgfältiger Planung.

Im Mittelpunkt des Forums stehen praktische Lösungsansätze, etwa die Installation von Photovoltaikanlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Themen sind zudem energieeffiziente Betriebsführung und der Einsatz umweltfreundlicher Materialien. Sozialer Ausgleich bleibt ein zentrales Anliegen, da einkommensschwache Gruppen besonders unter der Klimakrise und steigenden Energiekosten leiden.

Die Caritas zeigt bereits vor, wie nachhaltige Sanierungen in Krankenhäusern und Seniorenzentren gelingen können. Ihre Projekte beweisen, dass bezahlbare und klimabewusste Modernisierungen machbar sind. Das Forum will diese Erfahrungen teilen und Strategien für ähnliche Gebäude entwickeln.

Zusammen bringen die Veranstalter Politik, Architekt:innen und kirchliche Träger an einen Tisch, um tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Gelingt dies, könnte das Ergebnis geringere Emissionen, sinkende Energiekosten und bessere Lebensbedingungen für benachteiligte Gruppen bedeuten. Die Organisator:innen hoffen, dass die Diskussionen konkrete Schritte hin zu grüneren, widerstandsfähigeren Gebäuden anstoßen.

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