19 June 2026, 20:06

Köln und Düsseldorf planen kontrollierte Crack-Verkaufsräume gegen die Drogenkrise

Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel legalisieren

Köln und Düsseldorf planen kontrollierte Crack-Verkaufsräume gegen die Drogenkrise

Politiker in Köln und Düsseldorf drängen auf gesetzliche Änderungen, um die wachsende Crack-Epidemie einzudämmen. Stephan Keller (CDU) und Torsten Burmester (SPD) wollen kontrollierte Räume schaffen, in denen kleine Mengen harter Drogen unter Aufsicht gekauft und verkauft werden dürfen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die öffentliche Belästigung und Kriminalität im Zusammenhang mit dem offenen Drogenkonsum zu bekämpfen.

Crack hat sich in deutschen Großstädten wie Hamburg, Berlin und Köln zur am weitesten verbreiteten illegalen Droge entwickelt. Abhängige konsumieren sie oft in öffentlichen Bereichen wie Ladeneingängen, was zu Beschwerden von Anwohnern und Unternehmen führt. Besonders dramatisch ist die Lage am Kölner Neumarkt, wo Burmester das Leid der Süchtigen und die Not der Anwohner als überwältigend beschreibt.

Keller und Burmester haben beim Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Benjamin Limbach (Grüne), eine rechtliche Prüfung des Vorhabens beantragt. Ihr Plan sieht medizinisch überwachte Zentren vor, in denen schwerstabhängige Nutzer kleine Mengen harter Drogen handeln könnten. Die Politiker argumentieren, dass eine Regulierung die Kriminalität verringern könnte, da Abhängige derzeit zu Betteln, Diebstahl und Prostitution greifen, um ihre Sucht zu finanzieren.

Das Konzept soll den Drogenhandel in kontrollierte Umgebungen verlagern, um die öffentliche Ordnung zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Beide Städte hoffen, das Modell umsetzen zu können, sobald die rechtliche Genehmigung vorliegt.

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Bei einer Bewilligung würden die ausgewiesenen Räume den überwachten Kleinhandel mit harten Drogen in Köln und Düsseldorf ermöglichen. Dadurch könnte der Drogenkonsum von den Straßen in kontrollierte Bereiche verlagert werden – ein Schritt, der öffentliche Störungen und damit verbundene Straftaten reduzieren könnte.

Quelle