Karnevalsprinzessin und -prinz planen schalkhaften Putsch im Gießener Stadtrat
Tobias ZimmermannKarnevalsprinzessin und -prinz planen schalkhaften Putsch im Gießener Stadtrat
Gießens Karnevalsprinzessin und -prinz kündigen schalkhaften Putsch im Stadtrat an
Das fürstliche Paar will am Montag, dem 9. Februar 2026, während der nächsten Ratssitzung einen symbolischen Machtwechsel inszenieren. Passend zum diesjährigen Karnevalsmotto "Helden und Schurken" setzen sie auf List und Tücke, um die Stadtregierung zu "übernehmen".
Der Coup beginnt um 15:30 Uhr im Sitzungssaal im 2. Obergeschoss des Rathauses. Zuschauer können das humorvolle Kräftemessen von der öffentlichen Galerie im 4. Stock aus verfolgen.
Die Stadtverwaltung lässt sich nicht überraschen: Beamte haben eine Gegenstrategie ausgearbeitet, um ihre Positionen zu verteidigen – und sorgen so für eine Mischung aus Tradition und Scherz. Zwar gibt es in Gießen keine dokumentierte Vorgeschichte für solche Karnevalsstreiche, doch benachbarte Gemeinden pflegen ähnliche Bräuche. In Pohlheim etwa wird symbolisch das "Rathaus" auf dem Parkplatz der Verwaltung "gestürmt", und Löhnberg schließt am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, sein Rathaus komplett.
Unter dem Motto "Helden und Schurken" wollen Prinzessin und Prinz dem kommunalen Alltag für einige Stunden eine theatralische Note verleihen.
Die Veranstaltung verbindet Karnevalstradition mit bürgerlichem Engagement und gibt den Einwohnern die Gelegenheit, ihre Vertreter in ungewohnter Rolle zu erleben. Die Ratssitzung findet wie geplant statt – allerdings mit einer Extraportion Spektakel. Nach dem symbolischen Machtwechsel soll der normale Ablauf wiederaufgenommen werden.
