11 February 2026, 10:14

Karneval 2024: Köln und Mainz verschärfen Sicherheitsregeln für Umzugsrouten

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer belebten Faschingszene mit Zelten, Menschen, Karren und Gebäuden im Hintergrund, beschriftet mit "Barnet Fair, London, England".

Karneval 2024: Köln und Mainz verschärfen Sicherheitsregeln für Umzugsrouten

Mehrere deutsche Städte haben für die diesjährigen Karnevalsfeiern strengere Sicherheitsvorschriften eingeführt. Düsseldorf, Köln, Mainz und weitere Kommunen in Rheinland-Pfalz werden entlang der Umzugsrouten ein Glasflaschenverbot durchsetzen. Die Maßnahmen sollen Verletzungen verringern und für ein sicheres Umfeld für alle Teilnehmer sorgen.

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Das Verbot von Glasbehältern gilt in zentralen Bereichen, darunter auch der Abschnitt vom Kreisverkehr Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Ende der Parade. Auch der Friedrich-Ebert-Platz unterliegt der Regelung. Die Behörden erhoffen sich dadurch weniger Unfälle durch Glasscherben während der Feierlichkeiten.

Die Alkoholbestimmungen bleiben streng: Für unter 16-Jährige gilt ein absolutes Alkoholverbot, und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen keinen hochprozentigen Alkohol konsumieren. Mobile Teams werden vor Ort patrouillieren und gezielt auf junge Menschen zugehen, die Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum zeigen.

Ein eigens eingerichtetes "Jugendzelt" bietet Unterstützung an – mit Essen, Wasser und Hilfe für Bedürftige. Sozialarbeiter und Ordnungskräfte stehen bereit, um bei Bedarf zu assistieren. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, damit junge Leute den Karneval sicher und verantwortungsvoll genießen können.

Die neuen Regeln folgen ähnlichen Verboten, die in den vergangenen Jahren in Städten wie Köln, Mainz, Koblenz, Trier und Ludwigshafen eingeführt wurden. Mit glasfreien Zonen und Alkoholeinschränkungen wollen die Veranstalter die Risiken während der Feiern so gering wie möglich halten. Im Mittelpunkt steht weiterhin ein sicheres und fröhliches Erlebnis für alle Besucher.