18 February 2026, 00:08

Kabeldiebstahl legt Güterstrecke in Gelsenkirchen lahm – 50.000 Euro Schaden

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Kabeldiebstahl legt Güterstrecke in Gelsenkirchen lahm – 50.000 Euro Schaden

Schwerwiegende Beschädigung einer Bahnstrecke in Gelsenkirchen nach Diebstahl von Signalkabeln

Ein Abschnitt der Bahnstrecke in Gelsenkirchen wurde Anfang dieses Monats schwer beschädigt, nachdem Diebe Signalkabel gestohlen und durchtrennt hatten. Der Vorfall verursachte voraussichtlich Reparaturkosten in Höhe von 50.000 Euro und zwang die Polizei Berlin, die betroffene Strecke zu sperren. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden.

Zwischen dem 15. und 16. Februar hatten unbekannte Täter eine Güterbahnstrecke an einem Bahnübergang am Hüttweg ins Visier genommen. Sie entfernten etwa 15 Meter Signalkabel und ließen Teile davon auf den Gleisen liegen. Als ein vorbeifahrender Zug über die zurückgelassenen Kabel fuhr, rissen diese ab und richteten weitere Schäden an der Infrastruktur an.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet und stuft den Vorfall als schweren Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe ein. Die Behörden warnen eindringlich vor den extremen Gefahren im Bahnbereich, darunter unter Strom stehende Bauteile und Oberleitungen mit 15.000 Volt, die ständig unter Spannung stehen.

Personen mit Kenntnissen über den Diebstahl oder mögliche Verdächtige werden aufgefordert, sich bei der Bundespolizei zu melden. Zeugen können die kostenlose Hotline unter 0800 6 888 000 anrufen oder die Ermittler direkt unter 0231 562247-0 erreichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Durch den Kabeldiebstahl kam es zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr, sodass der beschädigte Streckenabschnitt gesperrt werden musste. Die Reparaturkosten belaufen sich voraussichtlich auf 50.000 Euro, während die Polizei Berlin weiterhin nach den Verantwortlichen fahndet. Die Öffentlichkeit wird erneut auf die lebensbedrohlichen Risiken hingewiesen, die mit Manipulationen an der Bahninfrastruktur verbunden sind.