Jessi Draper wirft Ex-Mann Erpressung und emotionale Misshandlung vor
Jessi Draper wirft ihrem getrennt lebenden Ehemann Jordan Ngatikaura Erpressung, emotionale Misshandlung und die Teilnahme an Sexpartys vor. Die Vorwürfe kommen eine Woche, nachdem Ngatikaura die Scheidung eingereicht hat – mit dem Vorwurf der Untreue, den Draper zurückweist. Sie räumt zwar eine emotionale Affäre ein, bestreitet aber jede körperliche Beziehung.
Ursprünglich hatten Draper und Ngatikaura vereinbart, die Scheidung gemeinsam einzureichen. Doch letzte Woche reichte er die Klage ohne ihr Einverständnis ein und bezichtigte sie des Ehebruchs. Draper gibt zu, eine emotionale Bindung zu Marciano Brunette aufgebaut zu haben – eine Beziehung, die in der dritten Staffel von Mormon Wives thematisiert wurde. Eine körperliche Affäre habe es jedoch nie gegeben.
Drapers Anschuldigungen gehen über den Scheidungsstreit hinaus. Sie behauptet, Ngatikaura habe sie mit versteckten Kameras in ihrem Zuhause überwacht und private Gespräche abgehört. Zudem wirft sie ihm vor, gedroht zu haben, private Nachrichten zu veröffentlichen, um ihren Ruf zu schädigen – was sie letztlich zum Verlassen der Beziehung gezwungen habe.
Weiterhin wirft sie Ngatikaura vor, in Texas Escort-Dienstleistungen in Anspruch genommen und an Sexpartys teilgenommen zu haben. Draper beschreibt ihn als kontrollierend und berichtet, er habe sie unter Verweis auf traditionelle Rollenbilder dazu gedrängt, täglich Pilates zu machen. Trotz der schweren Vorwürfe werden die Gerichte in Utah – wo das "No-Fault"-Scheidungsrecht gilt – bei der endgültigen Trennung keine Schuldzuweisungen berücksichtigen.
Die Scheidungsverhandlungen laufen bereits. Draper hält an ihren Behauptungen über emotionale Misshandlung und Überwachung fest, während Ngatikaura in seiner Klage Untreue als Grund angibt. Da Utahs Rechtssystem keine Schuldzuweisungen vorsieht, wird der Ausgang des Verfahrens davon nicht beeinflusst.






