Immer mehr NRW-Städte streichen Hundesteuer für Seniorenhunde aus Tierheimen
Tim PetersImmer mehr NRW-Städte streichen Hundesteuer für Seniorenhunde aus Tierheimen
Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen schaffen die Hundesteuer für ältere Tiere aus dem Tierheim ab. Mit der Maßnahme sollen Seniorenhunde unterstützt werden, die wegen ihres Alters oder gesundheitlicher Probleme oft unadoptiert bleiben. Lokale Verwaltungen setzen nun auf Steuererleichterungen, um mehr Menschen zu motivieren, den Tieren ein Zuhause zu geben.
Den Anfang machte bereits 2021 Gronau, wo die Stadt als erste eine Steuerbefreiung für adoptierte ältere Hunde einführte. Der Erfolg inspirierte bald andere Kommunen zum Nachziehen. Troisdorf folgte und strich dauerhaft die Gebühren für Hunde ab acht Jahren aus dem örtlichen Tierheim.
Eitorf ging noch einen Schritt weiter und schaffte den verpflichtenden Wesenstest für Rassen ab, die einst als gefährlich galten. Dort zahlen nun selbst ältere Hunde dieser Listenrassen lebenslang keine Hundesteuer mehr. Die Änderungen geben den Tieren bessere Chancen auf ein neues Zuhause.
Jetzt ziehen auch Aachen, Heinsberg und Coesfeld nach. Aktuell laufen Gespräche, um ähnliche Regelungen einzuführen – basierend auf den positiven Erfahrungen aus Gronau und Troisdorf.
In den beteiligten Städten haben die Steuerbefreiungen bereits zu höheren Vermittlungsquoten bei Seniorenhunden geführt. Da immer mehr Kommunen über eine Übernahme der Regelung nachdenken, könnte sich die Praxis bald in der gesamten Region durchsetzen. Der Wandel zeigt einen wachsenden Fokus auf pragmatische Lösungen, um Tieren in Not zu helfen.






