Ibbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis Juni 2026 modernisiert
Tobias ZimmermannIbbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis Juni 2026 modernisiert
Ibbenbüren rüstet bis Juni 2026 rund 4.000 Straßenlaternen auf moderne LED-Technik um
Das Projekt mit Kosten von etwa 1,55 Millionen Euro soll den Energieverbrauch senken und die Beleuchtungsqualität in der gesamten Stadt verbessern. Finanziert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Die neuen LEDs reduzieren den Blaulichtanteil und verteilen das Licht gleichmäßiger. Dadurch soll die Informationssicherheit für Fußgänger und Autofahrer steigen, während die Lichtverschmutzung verringert wird. Zudem sinkt der Strombedarf um 50 bis 80 Prozent, und die Lebensdauer der Leuchten verlängert sich auf bis zu 24 Jahre.
Die Arbeiten beginnen Mitte Februar 2026. Der Auftragnehmer wird ganze Stadtteile und Straßenabschnitte nacheinander bearbeiten. Die betroffenen Routen wurden bereits im Dezember 2025 an die KDK Dornscheidt GmbH – das mit der Umrüstung beauftragte Unternehmen – übermittelt. Die SWTE Kommunal überwacht Planung und Bau, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Jede alte Laterne wird einzeln ausgetauscht, sodass es nachts zu keinen Beleuchtungslücken kommt. Noch sind keine konkreten Straßen für die erste Modernisierungsphase benannt worden.
Die Umstellung soll bis Ende Juni 2026 abgeschlossen sein. Danach verbrauchen die Straßenlaternen deutlich weniger Energie und müssen seltener gewartet werden. Das neue System ist auf eine jahrzehntelange Nutzung ausgelegt und verbessert gleichzeitig die Sichtverhältnisse bei geringerer Umweltbelastung.
