22 January 2026, 00:16

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa kommt im Januar 2026 nach Ibbenbüren

Ein Feld rechteckiger Betonplatten in verschiedenen Höhen, die in einem Gittermuster angeordnet sind und eine ernste Atmosphäre am Holocaust-Mahnmal in Berlin, Deutschland, schaffen.

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa kommt im Januar 2026 nach Ibbenbüren

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa besucht Ibbenbüren im Januar 2026

Die Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa wird im Januar 2026 Ibbenbüren besuchen, um ihre Geschichte zu teilen. Im Rahmen mehrerer Veranstaltungen spricht sie auch bei einem öffentlichen Gespräch am 27. Januar – dem 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und werden von musikalischer Untermalung begleitet.

Strishkowas Besuch beginnt mit zwei kirchlichen Terminen. Am 22. Januar ist sie um 19:30 Uhr in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel zu Gast. Vier Tage später, am 26. Januar, spricht sie um dieselbe Uhrzeit in der St.-Margaretha-Kirche in Lengerich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Noch vor ihrem Hauptvortrag präsentierten Strishkowa und der Fotograf Luigi Toscano Schülerinnen und Schülern in Ibbenbüren den Film "Black Sugar – Red Blood"**. Die Dokumentation setzt sich mit Themen auseinander, die eng mit ihren Erfahrungen verknüpft sind.

Höhepunkt ihres Besuchs ist die Veranstaltung am 27. Januar im Kulturhaus (Oststraße 28) unter dem Titel "Stimme der Geschichte – Erinnern für unsere Zukunft"**. Beginn ist um 19:30 Uhr. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer eröffnet den Abend, gefolgt von einer Einführung durch Prof. Dr. Christoph Rass. Anschließend moderieren Barbara Kurlemann und Christoph Moormann ein Gespräch mit Strishkowa, in dem sie von ihrer Deportation nach Auschwitz mit ihrer Mutter und drei Geschwistern sowie von ihrem Überleben berichtet.

Noch am selben Tag findet zuvor in der Christuskirche Ibbenbüren ein gemeinsames Gedenkprogramm zum Jahrestag der Lagerbefreiung statt.

Mit ihren Vorträgen möchte Strishkowa das Gedenken an den Holocaust durch Zeitzeugenschaft bewahren. Die Veranstaltungen bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit, ihre Geschichte aus erster Hand zu hören. Für alle Termine ist keine Anmeldung oder Eintrittskarte erforderlich.