30 March 2026, 22:10

Henkel senkt CO₂-Fußabdruck mit biobasierten Klebstoffen und starken Partnern

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" verkündet und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Henkel senkt CO₂-Fußabdruck mit biobasierten Klebstoffen und starken Partnern

Henkel hat bedeutende Schritte unternommen, um die Emissionen in der Klebstoffproduktion zu reduzieren. Das Unternehmen arbeitet nun mit Dow und Synthomer zusammen, um umweltfreundlichere Materialien in seine TECHNOMELT-Produktpalette einzuführen. Diese Maßnahmen zeigen bereits erste Erfolge bei der Verringerung des CO₂-Fußabdrucks bestimmter Klebstofftechnologien.

Die Bemühungen brachten Henkel zudem eine Nominierung als Finalist in der Kategorie "Kommerzialisierter E-Commerce" der Sustainability Awards ein. Besonders der biobasierte Schmelzklebstoff des Konzerns wird für seine ökologischen Vorteile gewürdigt.

Die Partnerschaft mit Dow konzentriert sich auf die Herstellung von Schmelzklebstoffen unter Verwendung kohlenstoffarmer Rohstoffe und erneuerbarer Energien. Ziel ist es, den CO₂-Fußabdruck dieser Produkte um 20 bis 40 Prozent zu senken. Zwar bleiben die genauen Methoden von Dow unveröffentlicht, doch die Zusammenarbeit entspricht dem branchenweiten Trend hin zu biobasierten Komponenten.

In einem weiteren Schritt wird Henkel die CLIMA-Harze von Synthomer in sein TECHNOMELT-Sortiment integrieren. Allein diese Umstellung soll die CO₂-Emissionen um mindestens 20 Prozent reduzieren. Erste Ergebnisse der Projekte zeigen bereits eine verbesserte Emissionsbilanz bei ausgewählten Klebstofftechnologien.

Über die Produktinnovation hinaus hat Henkel ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Scope-3-Emissionen um 30 Prozent sinken, bis 2045 sogar um 90 Prozent. Um diese Bestrebungen zu unterstreichen, veranstalten Henkel und Dow auf der K 2025 in Düsseldorf gemeinsam einen "Transformation Talk" und diskutieren, wie Kooperationen klimafreundliche Lösungen beschleunigen können.

Parallel dazu hat Dow mit Candiani eine Partnerschaft geschlossen, um hochwertige Cremegläser auf Basis des Ionomers SURLYN PC 2000 REN herzustellen – ein Material, das aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen wird und so das Anwendungsspektrum nachhaltiger Werkstoffe erweitert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Henkels neue Kooperationen und Materialentscheidungen senken bereits jetzt die Emissionen in der Klebstoffproduktion. Der biobasierte Schmelzklebstoff des Unternehmens ist für einen Nachhaltigkeitspreis nominiert – ein Zeichen für die erreichten Fortschritte. Mit klaren Zielen für 2030 und 2045 markieren diese Veränderungen einen konkreten Wandel hin zu umweltfreundlicheren Produktionsprozessen.

Quelle