07 May 2026, 16:21

Henkel drohen 2026 höhere Verbraucherpreise durch explodierende Materialkosten

Balkendiagramm, das den Verbraucherpreisindex von Oktober 2020 bis Oktober 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel drohen 2026 höhere Verbraucherpreise durch explodierende Materialkosten

Henkel steht vor steigenden Materialkosten, die 2026 zu höheren Preisen für Verbraucher führen könnten. Die Ausgaben des Konzerns sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen, was zusätzliche Kosten von 400 bis 500 Millionen Euro verursacht. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnte, dass weitere Preisanpassungen nötig werden könnten, falls der Druck anhält.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Anstieg der Materialkosten zwingt Henkel zum Handeln. Im Industriegeschäft hat das Unternehmen die Preise bereits erhöht, insbesondere bei Klebstoffen. Deutlich schwieriger gestaltet sich die Lage jedoch im Konsumentenbereich, da die Haushaltseinkommen unter Druck stehen.

Um die steigenden Kosten abzufedern, verhandelt Henkel Lieferantenverträge neu und passt die Marktpreise an. Zudem prüft der Konzern selektive Preiserhöhungen für neue Verbraucherprodukte, die mit Innovationen verknüpft werden sollen. Dennoch räumt Knobel ein, dass eine Prognose weiterer Schritte angesichts der volatilen Marktbedingungen schwierig bleibt.

Falls der Kostendruck bestehen bleibt, könnten 2026 weitere Preiserhöhungen für Verbraucher folgen. Der Vorstandschef schließt diese Möglichkeit nicht aus, betont jedoch, dass noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden. Henkels Strategie umfasst Verhandlungen mit Zulieferern, gezielte Preisanpassungen und einen Fokus auf innovationsgetriebene Erhöhungen. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob sich die Materialkosten stabilisieren oder weiter steigen. Vorerst könnten Verbraucher vor allem bei neuen ProduktEinführungen höhere Preise sehen – flächendeckende Erhöhungen sind dagegen nicht geplant.

Quelle