Hamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Tim PetersHamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Die Stadt Hamm hat einen wichtigen Schritt zur Errichtung neuer Wohngebiete südlich des Bahnhofs Westtünnen unternommen. Ein Vertrag mit der NRW.URBAN ebnet den Weg für vorläufige Untersuchungen zum Entwicklungspotenzial des Gebiets. Bürgermeister Marc Herter betonte das Ziel: die Schaffung von Baugrundstücken für die lokale Bevölkerung.
Die Vereinbarung überträgt der NRW.URBAN die Verantwortung für zentrale Vorarbeiten. Dazu gehören die Bodenbewertung sowie die Prognose des Wohnraumbedarfs. Die Stadt behält jedoch während des gesamten Prozesses die volle Planungshohheit und Entscheidungsgewalt.
Eigentümer:innen und Beteiligte werden im Laufe des Projekts in die Gespräche einbezogen. Die Finanzierung erfolgt über ein von der NRW.BANK verwaltetes Darlehen, das über ein Treuhandkonto abgewickelt wird. Das Vorgehen orientiert sich am Modell der "Kooperativen Baulandentwicklung", das bereits in anderen nordrhein-westfälischen Städten wie Hattingen, Wickede und Bochum erfolgreich angewendet wurde.
Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der Grundstücke fließen direkt in den Haushalt der Stadt Hamm. Die Mittel sollen weitere Investitionsprojekte in der gesamten Stadt unterstützen.
Das Vorhaben ist der jüngste Schritt Hamms, um das Wohnraumangebot in der Nähe des Bahnhofs Westtünnen auszubauen. Während die NRW.URBAN die ersten Untersuchungen durchführt, strebt die Stadt eine zügige Umsetzung an. Die endgültigen Entscheidungen über die Bebauung bleiben jedoch bei den lokalen Behörden.






