30 March 2026, 16:15

Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"

Große Gruppe von Menschen auf einer internationalen Messe mit Ständen, Bannern, Tischen, Stühlen und Ballons in einem Raum mit gewölbter Architektur und einem Bildschirm im Hintergrund.

Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"

Hamm bewirbt sich um den Publikumspreis "Hauptstadt des Fairen Handels 2025" – und könnte 10.000 Euro für lokale Projekte gewinnen. Die Stadt setzt sich seit Langem für ethischen Handel ein, von Fairtrade-Kaffee bis hin zu nachhaltigen Beschaffungsrichtlinien, die bereits seit 2003 gelten.

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Der Wettbewerb, organisiert von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) bei Engagement Global, läuft noch bis Donnerstag, den 23. Oktober – das Publikum entscheidet mit seiner Stimme. Sollte Hamm gewinnen, fließt das Preisgeld in neue Fairtrade-Initiativen in der Region.

Fairer Handel hat in Hamm Tradition: Seit 2003 setzt die Stadt auf ökologisch-faire Beschaffung und veröffentlichte sogar einen eigenen Leitfaden. Zudem werden Fairtrade-Kaffee und Schokolade unter lokaler Marke verkauft. Erst kürzlich erwarb Hamm 1.000 fair hergestellte Fußballbälle für Vereine und Schulen – jeder für nur fünf Euro.

Sechs der sieben Jugendzentren der Stadt tragen bereits das Fairtrade-Siegel, das siebte folgt bald. Als anerkannte Fairtrade-Stadt steht Hamm damit neben zwölf weiteren nordrhein-westfälischen Kommunen – darunter Bielefeld, Bonn und Dortmund –, die bis März 2026 den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels" tragen werden.

Die 10.000 Euro Prämie würden Hamms wachsende Fairtrade-Bemühungen direkt unterstützen. Noch bis zum 23. Oktober kann abgestimmt werden – die Bürger:innen und Unterstützer:innen haben damit das letzte Wort, um Mittel für zukünftige ethische Projekte zu sichern.

Quelle