25 June 2026, 10:05

Halle (Saale) kämpft mit 600.000 Euro für die Zukunft des Thalia-Theaters

Stadt und Partner streben gemeinsam nach weiterer Entwicklung des Thalia Theaters als kulturelle Einrichtung

Halle (Saale) kämpft mit 600.000 Euro für die Zukunft des Thalia-Theaters

Die Stadt Halle (Saale) beabsichtigt, im Rahmen der zweiten Phase des Programms „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ Fördergelder in Höhe von bis zu 600.000 Euro zu beantragen. Eine zentrale Rolle in dieser Initiative wird das ehemalige Thalia-Theater spielen, das heute als wichtiger Kulturort gilt. Die stellvertretende Bürgermeisterin für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, betont dessen Bedeutung für die lokale Kunstszene.

Das ehemalige Thalia-Theater hat sich zu einem lebendigen Zentrum für vielfältige künstlerische Aktivitäten entwickelt. Es beherbergt Theater, Musik, Film, Clubkultur, Kunstvermittlung und Gemeinschaftsprojekte und ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil des Halleschen Kulturviertels. Das Theaterkollektiv TOOH wird die Spielstätte bis 2028 jährlich sechs Monate lang für verschiedene Disziplinen nutzen und so für Kontinuität und Zugänglichkeit sorgen.

Die Stadt strebt an, das Potenzial des Ortes durch eine engere Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der unabhängigen Kunstszene weiter auszubauen. Ab September 2026 startet ein Pilotprojekt, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, den Ort mit eigenen Ideen mitzugestalten. Ein „Young Future Team“, bestehend aus lokalen Jugendlichen, wird zudem bei der Vorbereitung der Spielstätte mitwirken und Erkenntnisse für deren zukünftige Entwicklung sammeln.

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Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ der Bundes-Kulturstiftung. Das Thalia-Theater bleibt damit ein zentraler Anker für die freie Kunstszene und unterstützt gleichzeitig weitere kommunale Kulturprojekte.

Der Förderantrag markiert einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Zukunft des Theaters. Das Projekt wird seine Rolle als kultureller Knotenpunkt bewahren und gleichzeitig neue Chancen für junge Menschen und lokale Künstler:innen schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern bleibt der Ort dynamisch und inklusiv.

Quelle