29 June 2026, 08:06

Hagen startet Kampagne gegen tödliche Straßenrennen und Raserei

POL-HA: "Verantwortung stoppt Raserei" - Verkehrssicherheitsberater zeigen Crash-Fahrzeug von illegaler Auto-Rennerei an Hagener Schulen

Hagen startet Kampagne gegen tödliche Straßenrennen und Raserei

Die Polizei Hagen hat eine Präventionskampagne gestartet, um der Zunahme illegaler Straßenrennen entgegenzuwirken. Die Initiative mit dem Titel „Verantwortung stoppt rücksichtslose Raserei“ richtet sich an junge Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren. Ziel ist es, auf die tödlichen Gefahren überhöhter Geschwindigkeit und nicht genehmigter Rennen aufmerksam zu machen.

Die Kampagne folgt einem kontinuierlichen Anstieg illegaler Autorennen in Nordrhein-Westfalen seit 2015. Viele dieser Vorfälle endeten mit schweren oder tödlichen Unfällen. Auch in Hagen hat die Polizei in den vergangenen Jahren eine geringe, aber besorgniserregende Zahl von Unfällen in Zusammenhang mit Straßenrennen verzeichnet.

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Nach deutschem Recht drohen Teilnehmern illegaler Straßenrennen bereits jetzt harte Strafen. Seit 2017 ermöglicht Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs verschärfte Sanktionen. In Fällen mit tödlichem Ausgang können die Beteiligten sogar wegen Mordes angeklagt werden.

Seit dem 4. Februar 2025 besuchen Polizeiberater Schulen, um über die Risiken aufzuklären. Den Anfang machte das Hohenlimburger Gymnasium. Weitere Termine sind für den 5. Februar an der Hildegardis-Schule und am 6. Februar an der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule geplant.

Die Kampagne will junge Fahrer über die Gefahren von Raserei und illegalen Rennen informieren. Betont wird, dass überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle ist. Die Botschaft ist klar: Rücksichtsloses Fahren kann über Leben und Tod entscheiden.

Quelle