Güterslohs neues Stadtquartier: Drei Entwürfe kämpfen um die Zukunft des Postgeländes
Jana HerrmannGüterslohs neues Stadtquartier: Drei Entwürfe kämpfen um die Zukunft des Postgeländes
In Gütersloh läuft derzeit ein großes Umgestaltungsprojekt: Das ehemalige Postgelände in der Nähe des Bahnhofs soll zu einem lebendigen Stadtquartier umgewandelt werden. Die Investoren Hagedorn Revital GmbH und die Borchard Group haben gemeinsam mit der Stadt einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Zukunft des Areals mit gut gestalteten öffentlichen Räumen und gemischt genutzten Gebäuden zu prägen.
Ursprünglich waren fünf Planungsbüros eingeladen, Konzepte einzureichen – doch nur drei nahmen die Herausforderung an. Ihre Entwürfe werden von einer mehrköpfigen Kommission begutachtet, die nach dem Vorbild eines städtebaulichen Wettbewerbs strukturiert ist. Ziel ist es, ein Viertel zu schaffen, das Barrierefreiheit, modernes Wohnen und Gemeinschaftsleben vereint.
Die Öffentlichkeit erhält vom 23. Februar bis 4. März während der regulären Öffnungszeiten in der Filiale der Gütersloher Sparkasse einen ersten Einblick in die Vorschläge. Zuvor wird am 19. Februar ein Empfehlungsgremium das beste Konzept auswählen. Noch am selben Tag findet um 18:00 Uhr im Schüttflix-Turm eine Informationsveranstaltung statt, bei der Anwohner:innen die Entscheidung nachvollziehen und Fragen stellen können.
Sowohl die Investoren als auch die Stadt betonen die Bedeutung der Bürgerbeteiligung. Sie hoffen auf ein starkes Feedback aus der Bevölkerung, während das Projekt voranschreitet.
Der ausgewählte Entwurf wird die Weichen für einen der zentralsten Standorte Güterslohs stellen. Noch steht die Entscheidung des Gremiums aus, doch bald hat die Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Pläne zu begutachten und ihre Meinung einzubringen. Das finale Konzept soll ein gut vernetztes, modernes Viertel schaffen, das sowohl Anwohnern als auch Besuchern zugutekommt.
