04 May 2026, 10:08

Großübung simuliert Massenanfall von Verletzten nach schwerem Verkehrsunfall

Balkendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle nach Ereignis oder Exposition von 2017 bis 2021 zeigt.

Großübung simuliert Massenanfall von Verletzten nach schwerem Verkehrsunfall

Großübung für den Ernstfall: Rettungskräfte testen Massenanfall von Verletzten

Am Samstag, dem 6. September 2026, fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der mehrere Hilfsorganisationen beteiligt waren. Im Mittelpunkt stand die Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) nach einem simulierten Zusammenstoß zwischen einem Reisebus, einem Pkw und einem Fußgänger. Über 70 Einsatzkräfte und 30 Freiwillige wirkten an der Übung mit.

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Das Szenario begann mit einem fingierten Unfall, bei dem ein Bus mit Fußballfans in ein Auto prallte, das daraufhin einen Fußgänger erfasste. Insgesamt 26 Personen wurden als verletzte „Patienten“ in die Übung einbezogen. Der Einsatzleiter erklärte umgehend den Massenanfall von Verletzten, woraufhin die großflächige Alarmkette ausgelöst wurde.

Feuerwehrleute befreiten eingeklemmte Personen, während medizinische Teams die Versorgung organisierten und den Abtransport mit Rettungswagen koordinierten. Zur Dokumentation kam ein Patientennachweis-System zum Einsatz, das jeden Verletzten und die geleistete Hilfe erfasste. Verstärkung erhielten die Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz, dem örtlichen Rettungsdienst und dem Malteser Hilfsdienst.

Nach etwa drei Stunden endete die Übung. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten an der Feuerwehrwache Reichswalde, um das Vorgehen zu analysieren und Erfahrungen auszutauschen.

Ziel der Großübung war es, die Zusammenarbeit der Rettungskräfte zu optimieren und Abläufe bei einer hohen Zahl von Verletzten zu verbessern. Die Organisatoren bestätigten, dass die Übung wertvolle Erkenntnisse für alle Teilnehmenden brachte. Künftige Schulungen sollen auf den gewonnenen Erfahrungen aufbauen.

Quelle