01 May 2026, 02:10

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz nach simuliertem Erdbeben

Umlaufdiagramm, das den Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen - Verringerung, Vorbereitung, Erholung und Reaktion - darstellt, die durch Pfeile verbunden sind, um ihren sequenziellen Ablauf zu zeigen.

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz nach simuliertem Erdbeben

Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz bei großangelegter Übung

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt, um die Notfallpläne auf die Probe zu stellen. Die Übung simulierte ein schweres Erdbeben im nördlichen Teil der Region und band rund 100 Einsatzkräfte aus verschiedenen Behörden ein. Ziel war es, zu überprüfen, wie gut die Teams unter Druck mit einer großflächigen Krise umgehen können.

Das Szenario sah ein Beben der Stärke 6,5 vor, das schwere Schäden an Gebäuden, Straßen und Versorgungsleitungen verursachte. Strom- und Wasserversorgung fielen aus, sodass zahlreiche Menschen gerettet und evakuiert werden mussten. Die Übung basierte auf der Risikoanalyse der Bundesregierung von 2019, die die Kölner Bucht als Erdbebenregion mit einer Gefährdungsstufe von 2 bis 3 einstuft.

Unter der Leitung des Krisenstabs des Kreises wurden die schnelle Einsatzbereitschaft, die Ressourcenverteilung und die Kommunikation zwischen den Behörden getestet. Beteiligt waren Feuerwehrkräfte, Polizei, das Technische Hilfswerk (THW), Bundeswehrsoldaten sowie Vertreter der Kreisverwaltung. Bereits Anfang dieses Jahres hatte die Führungsgruppe gemeinsam mit der Feuerwehr Mechernich eine kleinere Winternotfallübung durchgeführt.

Der Krisenstab des Kreises arbeitet auf der Führungsebene D, wie in der Feuerwehrdienstvorschrift 100 festgelegt. Zu den Koordinatoren zählten führende Vertreter der Feuerwehr Mechernich, darunter Frank Eichen, Gerd Geller und André Leisten. Nach der Übung zeigte sich Landrat Markus Ramers zufrieden mit der Leistung der Teams unter den simulierten Bedingungen.

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Die Übung bot eine realistische Überprüfung der Katastrophenvorsorge im Kreis Euskirchen. Die Einsatzkräfte probten die abgestimmte Zusammenarbeit über mehrere Behörden hinweg und bewältigten gleichzeitig Infrastrukturausfälle und Rettungsmaßnahmen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, künftige Einsatzstrategien in der Region weiter zu optimieren.

Quelle