25 April 2026, 20:09

Großrazzia des Zolls in Münster: Zwei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Untreue

Liniendiagramm, das Pipeline-Vandalismus-Vorfälle in Nigeria von 2002 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Großrazzia des Zolls in Münster: Zwei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Untreue

Großrazzia des Zolls in Münster und Senden

In den frühen Morgenstunden fand heute eine großangelegte Zollrazzia in Münster und Senden statt. Im Rahmen der Ermittlungen wegen Lohnbetrugs und Untreue wurden zwei Haftbefehle vollstreckt. Fast 110 Zollbeamte, unterstützt von 40 Bundespolizisten, durchsuchten dabei mehrere Objekte.

Die Hauptzollamt Münster leitete die Aktion, die sich gegen einen 33-jährigen Mann richtete, der verdächtigt wird, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben zu haben. Ihm wird vorgeworfen, Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und Arbeitgeberbeiträge vorenthalten zu haben. Die Behörden nahmen ihn in seiner Wohnung fest, da Fluchtgefahr und Wiederholungsgefahr bestanden.

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Insgesamt wurden sieben Immobilien durchsucht, darunter vier Wohnhäuser und drei Geschäftsräume. Spürhunde kamen zum Einsatz, um verstecktes Bargeld aufzustöbern, das zur Begleichung von Forderungen des Staates gegen die Beschuldigten dienen könnte. Neben dem Hauptverdächtigen wurde auch ein 61-jähriger Mitarbeiter festgenommen, der gegen Bewährungsauflagen in einem anderen Verfahren verstoßen haben soll.

Eine 54-jährige Frau und ein weiterer 61-jähriger Mann sollen den Hauptverdächtigen unterstützt haben. Zudem wird gegen eine zweite Frau wegen möglicher Mittäterschaft ermittelt. Der Gruppe wird vorgeworfen, Löhne vorenthalten, Untreue begangen und Betrug verübt zu haben.

An der Aktion beteiligten sich Vertreter der Staatsanwaltschaft sowie kommunale Behörden. Die Ermittlungen laufen weiter; weitere Details werden erwartet, sobald die Beweismittel ausgewertet sind.

Bei den Razzien gab es zwei Festnahmen und mehrere Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Lohnbetrug. Die Behörden prüfen weiterhin die finanziellen Unregelmäßigkeiten und mögliche Mittäterschaft. Der Einsatz von Spürhunden unterstreicht die Bemühungen, versteckte Gelder im Zusammenhang mit den Vorwürfen aufzuspüren.

Quelle