Großrazzia an der E30: Neun Festnahmen und tonnenweise Schmuggelware sichergestellt
Tim PetersGroßrazzia an der E30: Neun Festnahmen und tonnenweise Schmuggelware sichergestellt
Großangelegte Razzia an wichtigen Verkehrswegen führt zu Festnahmen und Beschlagnahmungen
Bei einer großflächigen Polizeiaktion entlang zentraler Transportrouten ist es zu zahlreichen Festnahmen und Sicherstellungen gekommen. Zwischen dem 15. und 16. Mai 2025 richteten sich die Ermittlungen gezielt gegen die Europastraße E30 und weitere Korridore im Rahmen einer abgestimmten Großrazzia. Neun Personen wurden vorläufig festgenommen, zudem wurden während der zweitägigen Aktion über 100 Strafanzeigen erstattet.
An den Kontrollen beteiligten sich Beamte aus mehreren Bundesländern, die Bundespolizei, der Zoll sowie niederländische Strafverfolgungsbehörden. Sie überprüften mehr als 900 Fahrzeuge und kontrollierten über 1.700 Personen an verschiedenen Checkpoints.
In einem ICE in der Nähe des Bahnhofs Emmerich wurde bei einem 44-jährigen Fahrgast nicht deklariertes Bargeld in Höhe von über 80.000 Euro sichergestellt. Kurz darauf wurde auf derselben Strecke ein 36-jähriger Mann mit mehr als 2.000 Gramm mutmaßlichem Heroin festgenommen. Unterdessen stoppten Beamte am Grenzübergang Elten eine 36-jährige Frau, die über 100.000 Euro in ihrem Auto versteckt hatte.
Am Grenzübergang Twist wurde ein 62-jähriger Mann mit rund 30.000 unversteuerten Zigaretten erwischt. In Weener deckten die Ermittler in einer Sportsbar illegale Glücksspielaktivitäten auf und beschlagnahmten drei manipulierte Spielautomaten. Die erhobenen Vorwürfe reichen von Drogendelikten über Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht bis hin zu Trunkenheit am Steuer.
Die Aktion führte zu neun Festnahmen sowie der Beschlagnahmung von Bargeld, Drogen und Schmuggelware. Die Behörden haben weitere Ermittlungen zu den sichergestellten Gegenständen und den festgenommenen Personen eingeleitet. Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die grenzüberschreitende Kriminalität entlang der wichtigsten europäischen Verkehrswege zu bekämpfen.






