Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen
Tobias ZimmermannGroßbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen
Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend
Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großer Brand aus. Gegen 20:07 Uhr wurde das Feuer erstmals gemeldet, woraufhin ein Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst wurde. Die Feuerwehr rückte zwar zügig an, sah sich jedoch mit einer schwierigen Lage konfrontiert, da sich die Flammen über die Lüftungsanlagen ausbreiteten.
Die Feuerwehr Herdecke erhielt den Alarm kurz nach 20:00 Uhr. Bereits fünf Minuten später trafen die ersten Einsatzfahrzeuge ein und fanden eine geräumte, aber stark verrauchte Produktionshalle vor. Der Brand war in und um einen Ofen entstanden, wo brennende Kunststoffe dichte Rauchschwaden durch einen Kamin freisetzten – was zu einer Geruchsbelästigung für Anwohner führte.
Die Situation spitzte sich zu, als sich das Feuer über das Lüftungssystem weiter ausbreitete. Neun Feuerwehrwachen und über 20 Teams mit Atemschutzgeräten wurden alarmiert. Zudem löste ein Feueralarm in der Millöckerstraße weitere Einsatzkräfte aus, die in das Gebiet beordert wurden.
Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, doch mit mehr als 132 Einsatzkräften vor Ort konnte es bis 00:24 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Der Einsatzleiter erklärte den Brand um 2:30 Uhr für gelöscht, bevor die Übergabe an die Polizei zur Ursachenermittlung erfolgte. Unterstützungsdienste wie die Johanniter-Unfall-Hilfe versorgten die erschöpften Einsatzkräfte die ganze Nacht über mit Verpflegung.
Um 1:19 Uhr gab die NINA-App Entwarnung für die Geruchsbelästigung und bestätigte, dass sich die Lage stabilisiert hatte.
Der Brand bei der Ewald Dörken AG erforderte aufgrund seiner Komplexität und der Gebäudestruktur einen aufwendigen Einsatz. Die Rettungskräfte arbeiteten die ganze Nacht, um die Flammen zu bekämpfen, die sich über die Lüftungsanlagen ausbreiteten, bevor sie endgültig gelöscht werden konnten. Nun ermittelt die Polizei, um die Brandursache zu klären.






