Gröner Group kämpft um Rettung des gestoppten Wohnprojekts "Leben an der Strunde"
Tim PetersGröner Group kämpft um Rettung des gestoppten Wohnprojekts "Leben an der Strunde"
Eine Delegation im Umfeld der angeschlagenen Gröner Group hat sich mit Vertretern der Stadt Bergisch Gladbach getroffen, um das stockende Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ wiederzubeleben. Die Entwicklung war vor einem Jahr gestoppt worden, nachdem Zweifel an der Zuverlässigkeit der Investoren aufgekommen waren. Nun verlangt die Stadt Nachweise über Fortschritte, bevor es weitergeht.
An dem Treffen nahmen Vertreter der CGRE AG teil, die 89,9 Prozent an der Projektgesellschaft hält. Darunter war auch Ronald Pofalla, ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter von Christoph Gröner, dessen Unternehmensimperium in den letzten Monaten mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Die Stadtvertreter nutzten das Gespräch, um längst überfällige Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur einzufordern.
Die Verwaltung von Bergisch Gladbach hat klar gemacht, dass die Arbeiten am Bebauungsplan erst dann wiederaufgenommen werden, wenn die Investoren konkrete Schritte vorweisen. Das ursprünglich als Wohnsiedlung an der Strunde geplante Projekt wurde bereits mehrfach verschoben. Ohne handfeste Belege für echte Fortschritte weigert sich die Stadt, weiter zu kooperieren.
Die Beteiligung der Gröner Group wirft Fragen auf, da frühere finanzielle Probleme die Machbarkeit des Vorhabens infrage stellen. Die Behörden bestehen nun auf nachprüfbare Erfolge, bevor sie weitere Ressourcen bereitstellen.
Die Zukunft von „Leben an der Strunde“ hängt davon ab, ob die Investoren die Forderungen der Stadt erfüllen können. Überfällige Prüfberichte und Belege für die Projektentwicklung müssen vorgelegt werden, bevor die Planung wiederaufgenommen wird. Bis dahin bleibt das Vorhaben auf Eis.






