Grenzkontrolle in Aachen: 96.000 Euro Gold, Bargeld und eine verbotene Waffe sichergestellt
Hannah PetersGrenzkontrolle in Aachen: 96.000 Euro Gold, Bargeld und eine verbotene Waffe sichergestellt
Die Bundespolizei in Aachen hat bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle einen Vorrat an Gold, Bargeld und eine verbotene Waffe entdeckt. Der Fund erfolgte, nachdem ein Auto mit zwei jungen Männern von Belgien aus nach Deutschland eingereist war. Die Beamten fanden Gegenstände im Gesamtwert von knapp 96.000 Euro.
Der Vorfall begann, als ein 21-jähriger Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer in der Nähe von Aachen die Grenze nach Deutschland überquerten. Die Polizei hielt das Fahrzeug für eine Standardkontrolle an und durchsuchte die Hüfttaschen beider Insassen. Anfangs bestritten die beiden, größere Geldbeträge oder verbotene Gegenstände bei sich zu tragen.
In den Taschen entdeckten die Beamten sechs Goldbarren und vier Goldplättchen im Wert von fast 88.000 Euro. Zudem fanden sie über 8.000 Euro in bar sowie einen Schlagring, dessen Mitführung in Deutschland verboten ist. Bei der Befragung konnte der Fahrer lediglich Quittungen vorlegen, die den legalen Besitz von zwei der Goldbarren nachwiesen.
Das Gold und das Bargeld wurden umgehend im Rahmen der Sicherstellungsverfahren beschlagnahmt. Die beiden Männer wurden vorläufig festgehalten, bevor sie nach Abschluss der ersten Polizeikontrollen wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Der Fall wurde inzwischen an die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe übergeben, die nun die Herkunft des Geldes und des nicht belegten Goldes prüft.
Die Behörden ermitteln weiterhin, wie die Männer an den Großteil des Goldes und des Bargelds gelangt sind. Der Schlagring bleibt eingezogen, während die beschlagnahmten Vermögenswerte für die Dauer der Untersuchungen in Polizeigewahrsam bleiben. Bisher wurden keine Anklagen erhoben, weitere Schritte hängen jedoch von den Ergebnissen der finanziellen Ermittlungen ab.
