20 June 2026, 10:06

Golda Meir: Vom Pogromkind zur ersten Ministerpräsidentin Israels – ein hybrider Vortrag in Solingen

Vortrag über Golda Meir am Freitag im VHS-Forum

Golda Meir: Vom Pogromkind zur ersten Ministerpräsidentin Israels – ein hybrider Vortrag in Solingen

Am kommenden Freitag, dem 16. Juni, findet um 15:00 Uhr ein Vortrag über Golda Meir statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Bemerkenswerte jüdische Frauen“ und wird vom Gleichstellungsbüro der Stadt Solingen unterstützt. Sie wird in hybrider Form angeboten – sowohl vor Ort im VHS-Forum als auch online über Zoom.

Golda Meir wurde 1898 in Kiew geboren und erlebte bereits als Kind antisemitische Pogrome. 1906 wanderte ihre Familie in die USA aus, wo sie zionistische Überzeugungen entwickelte.

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Nach ihrer Heirat mit Morris Meyerson im Jahr 1920 zog das Paar nach Palästina und ließ sich später in Jerusalem nieder. Meir spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung des Staates Israel vor 75 Jahren. 1948 unterzeichnete sie die Unabhängigkeitserklärung Israels und wurde erste Botschafterin des Landes in Moskau.

David Ben-Gurion erkannte ihr politisches Geschick und entsandte sie auf wichtige internationale Missionen. Im Laufe ihrer Karriere war sie Arbeitsministerin, Außenministerin und wurde 1969 schließlich Israels erste Ministerpräsidentin.

Der Vortrag beleuchtet Meirs außergewöhnliches Leben und Wirken. Interessierte können entweder vor Ort im VHS-Forum in Solingen oder digital über Zoom teilnehmen. Die Veranstaltung würdigt ihren nachhaltigen Einfluss auf die israelische Geschichte und Politik.

Quelle