GLS Bank kündigt DKP-Konten – und verweist auf Solidarität mit Kuba
Tim PetersGLS Bank kündigt DKP-Konten – und verweist auf Solidarität mit Kuba
GLS Bank kündigt Konten der DKP
Die Deutsche Kommunistische Partei darf bei der Bochumer GLS Bank keine Konten mehr führen. Als Begründung gibt die Bank ihre Solidarität mit Kuba an.
- Dezember 2025, 09:20 Uhr
Die GLS Bank hat die Geschäftsbeziehung zur Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) beendet und alle ihre Konten geschlossen. Die Bank berief sich dabei auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die eine fristlose Kündigung ermöglichen. Die Maßnahme tritt bis Ende 2025 vollständig in Kraft und zwingt die Partei, nach alternativen Banklösungen zu suchen.
Die DKP unterhielt seit Jahren Konten bei der GLS Bank, bevor sie die Kündigung erhielt. Die Bank bestätigte, dass für die Partei keine neuen Konten mehr eröffnet werden – damit endet die langjährige Zusammenarbeit.
Nun steht die DKP vor einer Übergangsphase und verlagert ihre Finanzgeschäfte zur Sparkasse Essen. Mit dem Schritt der GLS Bank verliert die Partei bis Ende nächsten Jahres ihre bisherige finanzielle Infrastruktur. Wie sich dies auf ihre Aktivitäten und Finanzierung auswirken wird, bleibt abzuwarten.
