Gladbachs Abstiegsangst wächst nach dem 0:3-Debakel gegen den VfB Stuttgart
Tobias ZimmermannGladbachs Abstiegsangst wächst nach dem 0:3-Debakel gegen den VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbachs aktuelle Schwächephase wirft Fragen nach dem Klassenerhalt in der Bundesliga auf. Die Mannschaft liegt mit nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 11 der Tabelle. Nach vier Niederlagen in den letzten sechs Spielen wächst der Druck auf das Team, die Wende zu schaffen.
Der jüngste Rückschlag ereignete sich im Spiel gegen den Vfb Stuttgart, der einen verschossenen Elfmeter von Haris Tabaković gnadenlos ausnutzte. Der Stürmer verfehlte in der 13. Minute bei einem Stand von 0:0 vom Punkt. Stuttgart gewann schließlich mit 3:0 und vertiefte damit Gladbachs Krise.
Eugen Polanski, der im November 2025 vom Interimstrainer zum festen Cheftrainer befördert wurde, bestreitet, dass die Mannschaft im freien Fall sei. Sein Vertrag war bis 2028 verlängert worden, nachdem er im September 2025 Gerardo Seoane abgelöst hatte. Doch angesichts der aufholenden Konkurrenz aus dem Tabellenkeller räumte Sportdirektor Rouven Schröder ein, dass die Gefahr real ist.
Mannschaftskapitän Rocco Reitz wies Spekulationen über tiefere Probleme im Verein zurück, während Schröder betonte, dass Gladbach sein Schicksal selbst in die Hand nehmen müsse. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob sich die Mannschaft aus der Gefahrenzone befreien kann.
Die Lage der Fohlen bleibt prekär: Nur ein schmaler Vorsprung trennt sie vom Abstiegsstrudel. Um einen nervenaufreibenden Endspurt zu vermeiden, muss das Team schnell die Kurve kriegen. Die nächsten Auftritte werden zeigen, ob die Gladbacher den Klassenerhalt frühzeitig sichern oder bis zum Schluss um die Rettung bangen müssen.
