Gladbach setzt auf Leihspieler statt auf neue Stürmer – Schalke holt Džeko
Tobias ZimmermannGladbach setzt auf Leihspieler statt auf neue Stürmer – Schalke holt Džeko
Borussia Mönchengladbach hat sich im Wintertransferfenster mit drei Leihspielern verstärkt. Der Verein verzichtete bewusst auf die Verpflichtung eines neuen Stürmers und setzt stattdessen auf zurückkehrende Akteure. Unterdessen sicherte sich der FC Schalke 04 mit Edin Džeko einen erfahrenen Angreifer.
Mönchengladbach holte während der Winterpause Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco auf Leihbasis ins Team. Trotz verschiedener Optionen entschied man sich gegen die Verpflichtung eines weiteren Stürmers – stattdessen kehren Haris Tabaković und Tim Kleindienst nach ihren Verletzungen zurück. Kleindienst hatte sich im Dezember einer Knie-OP unterziehen müssen, nachdem er Probleme mit dem Meniskus gehabt hatte.
Auch ein Wechsel von Sheraldo Becker war im Gespräch, doch der Verein verzichtete schließlich und vertraut stattdessen auf Franck Honorat. Becker wechselte später leihweise von CA Osasuna zum 1. FSV Mainz 05.
Unterdessen perfektionierte Schalke 04 die Verpflichtung von Edin Džeko. Der Stürmer nahm die Initiative selbst in die Hand und kontaktierte Trainer Miron Muslić sowie Mannschaftskapitän Nikola Katić, um einen Wechsel in die zweite Liga zu besprechen. Džeko zeigte sofort Wirkung und traf in seinem ersten Pflichtspiel für die Königsblauen.
Auch Borussia Mönchengladbach hatte sich kurzzeitig mit einer Verpflichtung Džekos beschäftigt, verfolgte dann aber andere Personalplanungen.
Während die Fohlen im Winter vor allem auf Leihspieler und die Genesung eigener Akteure setzten, statt neue Offensivekräfte zu verpflichten, konnte Schalke mit Džeko einen routinierten Torjäger gewinnen, der sich direkt als Bereicherung erwies. Beide Vereine blicken nun mit ihren aktualisierten Kadern auf die restliche Saison.
