08 February 2026, 08:09

Gil Ofarim schweigt nach 20.000-Euro-Vergleich im Davidstern-Skandal

Ein Mann im Anzug und mit Krawatte, der als Generalstaatsanwalt identifiziert wurde, spricht in ein Mikrofon vor einem unscharfen Hintergrund.

Dies ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp empfahlen - Gil Ofarim schweigt nach 20.000-Euro-Vergleich im Davidstern-Skandal

Gil Ofarim hat sich nach einer außergerichtlichen Einigung nicht mehr zum Davidstern-Skandal von 2021 geäußert. Der Fall dreht sich um einen Vorfall in einem Leipziger Hotel, bei dem dem Musiker vorgeworfen wurde, einen Davidstern-Anstecker auf eine Weise gezeigt zu haben, die zu einer Auseinandersetzung führte. Eine vertraglich vereinbarte Schweigepflicht verhindert nun, dass er sich öffentlich dazu äußert.

Die Kontroverse begann im Oktober 2021, als Ofarim beschuldigt wurde, einem Hotelmitarbeiter in Leipzig einen Davidstern-Anstecker präsentiert zu haben. Der Mitarbeiter erstattete später Anzeige, woraufhin eine zivilrechtliche Klage eingereicht wurde. Die ursprüngliche Schadensersatzforderung belief sich auf 40.000 Euro, wurde jedoch in einem Vergleich auf 20.000 Euro reduziert.

Die juristischen Auseinandersetzungen zogen sich über Monate hin, bis Ofarim schließlich zur Zahlung der 20.000 Euro Entschädigung verurteilt wurde. Hinzu kamen Bußgelder und Anwaltskosten, die die Gesamtkosten des Falls auf etwa 70.000 Euro erhöhten. Seine Anwälte rieten ihm, sich nicht zum Fall zu äußern – insbesondere nicht während seines Auftritts bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Jahr 2023.

Alexander Stevens, einer der juristischen Vertreter Ofarims, bestätigte die Existenz einer strengen Vertraulichkeitsverpflichtung. Eine Unterlassungserklärung verbietet dem Sänger zudem, öffentliche Aussagen über den Vorfall zu machen.

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Durch den Vergleich und die damit verbundene Schweigepflicht darf Ofarim den Skandal in Interviews oder öffentlichen Auftritten nicht thematisieren. Die finanziellen Belastungen – einschließlich Entschädigung und Prozesskosten – sind damit geregelt. Die genauen Umstände des Vorfalls bleiben vorerst rechtlich geschützt und dürfen nicht weiter erörtert werden.