Geplatzter HSV-Wechsel: Kabars Transfer zu Borussia Dortmund scheitert an medizinischen Bedenken
Jana HerrmannGeplatzter HSV-Wechsel: Kabars Transfer zu Borussia Dortmund scheitert an medizinischen Bedenken
Ein möglicher Winterwechsel des 19-jährigen Linksverteidigers Almugera Kabar ist geplatzt, nachdem der HSV vom Deal zurückgetreten ist. Der junge Spieler sollte Borussia Dortmund leihweise verlassen, doch medizinische Bedenken vereitelten den Transfer. Der HSV suchte dringend einen sofortigen Ersatz für Miro Muheim, hielt Kabar jedoch kurzfristig nicht für einsatzbereit.
Kabars Abgang von Dortmund schien bereits so gut wie perfekt, wobei der HSV als wahrscheinlichstes Ziel galt. Die geplante Vereinbarung umfasste eine Leihe mit Kaufoption sowie eine mögliche Rückkaufklausel für Dortmund. Zweifel an seiner Fitness beendeten die Verhandlungen jedoch vorzeitig.
Der Spieler war für eine medizinische Untersuchung nach Hamburg gereist, wo das Team des HSV anhaltende Knieprobleme feststellte. Zwar ging Dortmund davon aus, dass Kabar sich von einer Bänderverletzung im Dezember vollständig erholt hatte, doch die Untersuchung des HSV ergab, dass er noch drei bis vier Wochen Rehabilitation benötige, bevor er wieder am Mannschaftstraining teilnehmen könne. Da keine sofortige Alternative zur Verfügung stand, zog sich der HSV aus dem Deal zurück.
Eigentlich sollte Kabar in dieser Saison eine größere Rolle bei Dortmund spielen, doch seit Mitte September stand er nicht mehr für die Profimannschaft auf dem Platz. Stattdessen kam er in der Bundesliga fünfmal als Einwechselspieler zum Einsatz und steuerte in zehn Partien für die zweite Mannschaft Dortmunds in der Regionalliga West vier Tore und eine Vorlage bei.
Ohne eine schnelle Lösung wird Kabar vorerst bei Dortmund bleiben, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft. Der gescheiterte Transfer zwingt den Verein nun, nach Alternativen zu suchen, während der HSV sich anderweitig nach Verstärkung für die Linksverteidigerposition umsehen muss. Beide Seiten haben den gescheiterten Deal mittlerweile ad acta gelegt.
