11 April 2026, 00:12

Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück mit historischem Briefaustausch und Spendenaktion

Eine Gruppe von Radfahrern, die während der Tour de France eine Straße hinunterfahren, während Zuschauer hinter ihnen Schilder halten und ein Gebäude mit Fenstern im Hintergrund zu sehen ist.

Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück mit historischem Briefaustausch und Spendenaktion

Radfahrer aus Münster und Osnabrück trafen sich am 27. September

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Die Tour startete gleichzeitig an den Rathäusern von Münster und Osnabrück, von wo aus die Radler in beide Richtungen aufbrachen. Ihr Treffpunkt war Lengerich, wo sie Briefe zwischen Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter austauschten. Lewe betonte in seiner Botschaft das Erbe des Westfälischen Friedens als Symbol der Einheit, während Pötter mit herzlichen Wünschen für den Erfolg der Fahrt antwortete.

Schon am Vormittag hatte Münster Oberbürgermeisterin Angela Stähler eine Delegation der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe im Friedenssaal des Historischen Rathauses empfangen. Ziel der Radtour war das Lepra-Museum in Kinderhaus, wo die während der Fahrt gesammelten Spenden offiziell übergeben wurden.

Die Friedensradtour erinnert seit Langem an die Verträge von 1648, die den Dreißigjährigen Krieg beendeten. Die diesjährige Ausgabe verband historische Reflexion mit karitativem Engagement: Die Teilnehmer radelten für globale Gesundheitsinitiativen. Der Briefaustausch und die Spendenaktionen unterstrichen den doppelten Zweck der Tour – die Würdigung des Friedens und die Unterstützung von Leprakranken. Die gesammelten Gelder fließen direkt in Behandlungsprogramme im Globalen Süden. Die Veranstaltung endete mit einer erneuten Verpflichtung zu Solidarität und Erinnerungskultur.

Quelle