Freizeitpark Ittertal in Solingen gerettet – trotz Insolvenz drohender Schließung
Tobias ZimmermannFreizeitpark Ittertal in Solingen gerettet – trotz Insolvenz drohender Schließung
Freizeitpark Ittertal in Solingen bleibt trotz finanzieller Probleme geöffnet
Der Freizeitpark Ittertal in Solingen wird trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterbetrieben. Die seit 2009 von der Neue Arbeit Ittertal gGmbH geführte Einrichtung stand wegen steigender Kosten vor der Insolvenz. Ein neuer Rettungsplan mit Unterstützung der Stadt und lokaler Akteure sichert nun jedoch die Zukunft des Parks.
Die Neue Arbeit Ittertal gGmbH hatte nach monatelangen Kämpfen mit gestiegenen Energie- und Personalkosten Insolvenz angemeldet. Die Organisation betrieb den Freizeitpark 15 Jahre lang, teilweise finanziert durch das örtliche Jobcenter. Ohne Eingreifen hätte der Standort schließen müssen.
In Gesprächen mit Stadtvertretern und Partnern wurde eine Lösung erarbeitet: Eine gemeinnützige GmbH soll künftig den Betrieb übernehmen. Diese neue Gesellschaft wird nicht nur den Freizeitpark, sondern auch die Ittertaler Kreativwerkstatt verwalten, die Arbeitsmarktprojekte des Jobcenters unterstützt.
Die Stadt Solingen stellte zudem 6 Millionen Euro für die Sanierung von Sportanlagen bereit, darunter auch für den Freizeitpark. Die Renovierungsarbeiten können nun beginnen, da die Mittel bereits bewilligt sind. Zudem wurde eine Ausschreibung für Planungsleistungen gestartet.
Um die Kosten zu senken, wird der neue Träger auf Spenden und reduzierte städtische Zuschüsse für Investitionsvorhaben setzen. Zudem beschloss der Solinger Stadtrat ab Januar 2024 monatliche finanzielle Hilfen für den Förderverein Ittertal. Im Rahmen der Umstrukturierung zieht die Kreativwerkstatt ebenfalls auf das Gelände des Freizeitparks um.
Der Park bleibt unter der neuen Trägerschaft geöffnet. Die Sanierung wird mit den 6 Millionen Euro vorangetrieben, während laufende Kosten durch Spenden und städtische Unterstützung gedeckt werden. Die Verlegung der Kreativwerkstatt auf das Gelände sichert zudem die weitere Zusammenarbeit mit dem Jobcenter.






