24 June 2026, 14:05

Freie Wähler NRW fordern radikale Reform der Erzieherausbildung durch duales Studium

FREIE WAHLER fordern Offensive für Kompetenzen in der frühkindlichen Bildung

Freie Wähler NRW fordern radikale Reform der Erzieherausbildung durch duales Studium

Freie Wählergemeinschaft Nordrhein-Westfalen fordert Reform der Erzieherausbildung

Die Freie Wählergemeinschaft Nordrhein-Westfalen hat eine Reihe von Forderungen vorgelegt, um die Ausbildung von Fachkräften in der Kindertagesbetreuung grundlegend zu reformieren. Die Vereinigung setzt sich für weitreichende Veränderungen ein, wie Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere pädagogische Fachkräfte auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Ziel der Vorschläge ist es, sowohl die Qualität der Ausbildung als auch die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern.

Die Freien Wähler fordern die Abschaffung der schulisch-theoretisch geprägten Ausbildung für Erzieher und staatlich anerkannte Sozialpädagoginnen und -pädagogen. Stattdessen schlagen sie vor, den Studiengang Kindheitspädagogik als vergütete duale Ausbildung umzugestalten, die Berufstätigkeit und Studium verbindet.

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Ein bundesweiter Ausbau der praxisintegrierten Ausbildung gehört ebenfalls zu ihrem Plan. Damit sollen Auszubildende mehr praktische Erfahrungen während der Lernphase sammeln können. Zudem verlangt die Vereinigung, dass Kindertageseinrichtungen eine verbindliche Mindestquote von 25 Prozent für ausgebildetes Personal erfüllen – gekoppelt an die qualifizierte Personalausstattung.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, fordert die Wählergemeinschaft eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsplätze an öffentlichen und privaten Fachschulen für Sozialpädagogik. Gleichzeitig pocht sie auf eine Senkung der Betreuungsschlüssel, um wissenschaftlich empfohlene Standards zu erreichen. Leistungsgerechte Bezahlung wird als zentraler Hebel genannt, um die Berufsausbildung attraktiver zu gestalten.

Die Vorschläge zielen darauf ab, das bestehende System durch eine stärkere Praxisorientierung und bessere Arbeitsbedingungen grundlegend zu reformieren. Die Reformen würden mehr Ausbildungsmöglichkeiten und strengere Personalstandards erfordern. Bei Umsetzung könnten sie die Ausbildung und Beschäftigung von Fachkräften in der Kindertagesbetreuung in der gesamten Region neu prägen.

Quelle