Fortuna Düsseldorf trauert um Georg Koch und kämpft mit Personalnot gegen den 1. FC Nürnberg
Tobias ZimmermannFortuna Düsseldorf trauert um Georg Koch und kämpft mit Personalnot gegen den 1. FC Nürnberg
Fortuna Düsseldorf muss im nächsten Spiel auf sechs Leistungsträger verzichten – gleichzeitig trauert der Verein um den ehemaligen Torhüter Georg Koch. Der 54-Jährige, der mit Trainer Markus Anfang eine lange gemeinsame Geschichte verband, erlag am Mittwoch nach langer Krankheit seinen Verletzungen. Anfang würdigte seinen verstorbenen Mannschaftskameraden und Freund in bewegenden Worten.
Georg Koch stand rund 15 Jahre lang als Profitorwart zwischen den Pfosten und spielte für Vereine in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Kroatien. Seine Karriere führte ihn unter anderem zu Fortuna Düsseldorf, dem 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus und dem MSV Duisburg sowie zu Arminia Bielefeld, SK Rapid Wien, PSV Eindhoven und Dinamo Zagreb.
Die Verbindung zu Fortuna Düsseldorfs aktuellem Cheftrainer Markus Anfang war besonders eng: Die beiden waren bei vier Vereinen Teamkollegen – Fortuna Düsseldorf, 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus und MSV Duisburg. Anfang erinnerte sich in seinen Kondolenzworten an Kochs Kinder und reflektierte über die gemeinsame Zeit, die sie als Spieler und Freunde verbracht hatten.
Unterdessen steht für Fortuna Düsseldorf ein schwieriges Spiel an. Am Samstag empfängt die Mannschaft in der 2. Bundesliga den 1. FC Nürnberg – muss dabei aber auf sechs Akteure verzichten. Valgeir Lunddal, Jordy de Wijs, Kenneth Schmidt, Hamza Anhari, Julian Hettwer und Tim Breithaupt fallen für die Partie aus.
Kochs Tod hinterlässt vor allem bei Anfang eine tiefe Lücke, der sowohl das sportliche Erbe als auch die persönliche Freundschaft ehrte. Nun steht das Team vor einer herausfordernden Aufgabe, da fast ein Drittel des Kaders fehlt. Die Abwesenheit der Spieler erhöht den Druck, in der Liga wichtige Punkte zu holen.
