Flucht mit gestohlenem E-Scooter löst Zug-Notbremsung in Iserlohn aus
Tobias ZimmermannFlucht mit gestohlenem E-Scooter löst Zug-Notbremsung in Iserlohn aus
39-Jähriger aus Iserlohn löst Notbremsung eines Zuges aus – nach Flucht mit gestohlenem E-Scooter
Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn hat durch seine Flucht vor der Polizei mit einem gestohlenen E-Scooter eine Notbremsung eines Zuges ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Letmather Dechenhöhle, wo Beamte ihn zunächst wegen Fahrens auf dem Gehweg anhalten wollten. Bei der abrupten Bremsung wurden keine Fahrgäste verletzt.
Die Auseinandersetzung begann, als die Polizei den Mann dabei beobachtete, wie er mit dem E-Scooter widerrechtlich auf dem Bürgersteig fuhr. Als die Beamten ihn stoppen wollten, flüchtete er, ließ das Fahrzeug schließlich zurück und sprintete über die Gleisanlagen. Dadurch wurde ein herannahender Zug zu einer scharfen Bremsung gezwungen. Es kam jedoch weder zu einem Zusammenstoß noch zu Verletzungen.
Später entdeckten die Beamten den Mann in einem nahegelegenen Gebüsch. Eine Überprüfung ergab, dass der E-Scooter erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden war. Bei der Festnahme fanden die Polizisten zudem verdächtige Betäubungsmittel und weitere gestohlene Gegenstände in seinem Besitz.
Dem Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Gefährdung des Bahnverkehrs, Verkehrsverstöße, Drogendelikte und Diebstahl. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.
Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei bestätigte, dass der E-Scooter an seinen rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurde. Der betroffene Zug setzte seine Fahrt kurz nach der Notbremsung fort, ohne dass es zu Verspätungen im Verkehrsbetrieb kam.






