Florian Neuhaus blickt nach Disziplinarstrafe optimistisch in die Zukunft bei Borussia Mönchengladbach
Tim PetersFlorian Neuhaus blickt nach Disziplinarstrafe optimistisch in die Zukunft bei Borussia Mönchengladbach
Florian Neuhaus, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, hat sich offen über seine jüngsten disziplinarischen Probleme mit dem Verein geäußert. Nach sarkastischen Bemerkungen über den ehemaligen Sportdirektor Roland Virkus wurde der 27-Jährige mit einer Geldstrafe belegt und vorübergehend in die U23-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach versetzt. Nun bezeichnet er den Vorfall als Fehler und blickt nach vorn.
Der Streit begann, als Neuhaus kritische Äußerungen über Virkus machte, der den Verein im März verlassen hatte. Gladbach reagierte mit einer Strafe von etwa 100.000 Euro und degradierte ihn in das U23-Team von Borussia Mönchengladbach. Neuhaus akzeptierte die Sanktionen ohne Widerspruch und beschrieb sie als Gelegenheit zur Reflexion und persönlichen Weiterentwicklung.
Trotz des Rückschlags zog er einen Wechsel zu Borussia Dortmund oder anderen Vereinen nie in Betracht. Sein Vertrag im Borussia-Park läuft noch bis 2027, und er bleibt dem Verein verbunden. Auf die Frage nach seinen zukünftigen Einkünften räumte er ein, nach Ablauf seines aktuellen Vertrages gegebenenfalls ein geringeres Gehalt in Kauf zu nehmen – wenn es bedeutet, weiter für Gladbach zu spielen. Rückblickend betonte Neuhaus, aus der Erfahrung gelernt zu haben. Sein Fokus liegt nun darauf, nach vorne zu schauen und zum Erfolg des Teams von Borussia Mönchengladbach beizutragen.
Neuhaus wird mindestens bis 2027 für Mönchengladbach auflaufen. Der Verein hat klar Position bezogen, und der Spieler hat die Verantwortung für sein Handeln übernommen. Mit der beigelegten Angelegenheit scheinen beide Seiten bereit, den Vorfall hinter sich zu lassen.
