FKS startet überraschende Razzia in Hotels und Gastronomie – Mindestlohn und Arbeitszeiten im Visier
Tobias ZimmermannFKS startet überraschende Razzia in Hotels und Gastronomie – Mindestlohn und Arbeitszeiten im Visier
Die Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche gestartet. Mit über 2.600 Mitarbeitenden prüft die Behörde die Einhaltung von Arbeitsgesetzen, darunter Mindestlohnvorschriften und die Dokumentation der Arbeitszeiten.
Im Fokus der Überprüfungen stehen mehrere zentrale Punkte: Die Prüfer kontrollieren, ob Unternehmen den aktuellen Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde zahlen, der zum 1. Januar 2025 eingeführt wurde. Zudem werden Arbeitszeiterfassungen geprüft und sichergestellt, dass Arbeitgeber ihren Sozialversicherungspflichten nachkommen.
Die FKS-Teams überprüfen außerdem Ausweisdokumente, um die legale Beschäftigung – insbesondere von ausländischen Arbeitskräften – zu bestätigen. Zu den Kontrollen gehören auch Gespräche mit Beschäftigten sowie detaillierte Einsichten in die Unternehmensunterlagen. Fälle von unrechtmäßig bezogenen Sozialleistungen oder Schwarzarbeit werden dokumentiert und weiterverfolgt.
Die Hotel- und Gastronomiebranche zählt zu den größten Arbeitgebern Deutschlands und ist daher ein Schwerpunkt der Überwachung. Die Ergebnisse der heutigen Kontrollen werden voraussichtlich zu Beginn kommender Woche in einer Pressemitteilung veröffentlicht.
Die FKS wird ihre Befunde zu Wochenbeginn bekannt geben. Unternehmen, die gegen Vorschriften verstoßen, müssen mit Sanktionen rechnen. Ziel der Kontrollen ist es, faire Arbeitsbedingungen und die rechtliche Compliance in der gesamten Branche sicherzustellen.






