Feuerwehrmänner aus Heinsberg stürmen mit 20 Kilo Gepäck die Alpen
Zwei Feuerwehrleute aus Heinsberg-Unterbruch stellen sich einer extremen Herausforderung in den Allgäuer Alpen
Markus Meyers und Stefan Hilgers aus Heinsberg-Unterbruch haben bei einem anspruchsvollen Wettkampf in den Allgäuer Alpen über sich hinausgewachsen. Die beiden Feuerwehrmänner erklommen in voller Schutzausrüstung mehr als tausend Stufen, um an einem Skisprungschanzen-Bergrennen teilzunehmen. Mit ihrer Leistung erreichten sie in ihrer Altersgruppe unter über 300 Teams den neunten Platz.
Der Wettbewerb in Oberstdorf verlangte den Teilnehmern äußerste Ausdauer ab. Die Sportler mussten einen Höhenunterschied von 160 Metern überwinden – und das in schwerer Montur. Meyers und Hilgers trugen dabei 20 Kilogramm Ausrüstung und waren auf eine begrenzte Luftversorgung durch Atemschutzmasken angewiesen.
Zur Vorbereitung trainierten die beiden auf den Treppen der Millicher Halde in Hückelhoven. Ihre harte Arbeit zahlte sich aus: Sie bewältigten die Strecke in 17 Minuten und 13 Sekunden. Nach dem Aufstieg zum Gipfel machten sie kurz halt, um die atemberaubende Alpenkulisse zu genießen, bevor es wieder hinabging.
Am Ziel wurden sie von ihrem Fanclub mit Jubel empfangen. Der Wettkampf brachte Feuerwehrteams aus ganz Deutschland zusammen, die sich dieser ungewöhnlichen sportlichen Herausforderung stellten.
Das Rennen zeigte, welch enorme körperliche Belastungen Feuerwehrleute nicht nur im Einsatz, sondern auch im Wettkampfsport meistern. Der neunte Platz von Meyers und Hilgers unterstreicht ihr Engagement und ihre Fitness. Ihre Leistung ist besonders bemerkenswert in einem Wettbewerb, der die Teilnehmer an ihre absoluten Grenzen bringt.
