Feuer in Hamburger Industrieofen schnell unter Kontrolle gebracht
Tobias ZimmermannFeuer in Hamburger Industrieofen schnell unter Kontrolle gebracht
Brand in Industrieanlage in Hamburg-Waltershof
Am Montagabend brach in einem Industriebetrieb in Hamburg-Waltershof ein Feuer aus. Der Brand entstand in einem Wärmebehandlungsofen, konnte jedoch eingedämmt werden, bevor größere Schäden entstanden. Alle Mitarbeiter hatten das Gebäude bereits sicher verlassen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen.
Ausgelöst wurde der Vorfall durch ein technisches Problem, das einen Brand in einem Ofen am Standort Dradenaustraße verursachte. Die Flammen griffen schnell um sich und breiteten sich auf Teile der Decke in einem Zwischenbereich des Gebäudes aus. Die Belegschaft hatte das Gelände bereits geräumt, als der Alarm ausgelöst wurde.
Kurz darauf trafen Feuerwehrkräfte der Einheiten aus Breckerfeld und Delle ein. Mit tragbaren CO₂-Löschern gelang es ihnen, das Feuer im Ofen innerhalb weniger Minuten zu löschen. Glutnester in der Deckenkonstruktion erwiesen sich jedoch als schwerer zugänglich. Eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz, um den Dachbereich auf verbleibende Brandherde zu überprüfen. Die Einsatzkräfte setzten gezielt Wasser ein, um die letzten Glutreste zu kühlen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Nach der vollständigen Gefahrenabwehr wurde die Einsatzstelle an einen Betriebsvertreter übergeben. Verletzte gab es nicht, und das Fördersystem der Anlage blieb von dem Vorfall unberührt.
Der Brand wurde vollständig gelöscht, größere strukturelle Schäden wurden nicht festgestellt. Die Behörden bestätigten einen technischen Defekt im Ofen als Ursache. Der Betrieb auf dem Industriegelände soll nach Abschluss der Sicherheitsüberprüfungen wieder aufgenommen werden.
