FCK jagt ersten Auswärtssieg 2026 – Münsters Serie soll fallen
Tobias ZimmermannViele lange Bälle erwartet: FCK zu Gast in Münster - FCK jagt ersten Auswärtssieg 2026 – Münsters Serie soll fallen
1. FC Kaiserslautern reist am Sonntag zum SC Preußen Münster – auf der Suche nach dem ersten Auswärtssieg 2026. Die Mannschaft aus der 2. Bundesliga belegt aktuell Platz 7 in der Tabelle, punktgleich mit Hertha BSC, aber mit einer wackeligeren Defensive. Trainer Torsten Lieberknecht warnte, dass das Spiel anders verlaufen werde als das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison.
Die Lauterer gehen mit einer durchwachsenen Personallage in die Partie. Stürmer Mahir Emreli, der fast drei Monate verletzungsbedingt ausgefallen war, könnte nach einem letzten Fitnesscheck zurückkehren. Dagegen fehlen Maxwell Gyamfi, Mergim Berisha, Ivan Prtajin und Dion Hofmeister verletzungsbedingt. Mittelfeldspieler Fabian Kunze ist nach seiner Sperre wieder einsatzbereit und gibt Lieberknecht mehr Optionen im Zentrum.
Mit 34 Punkten aus 22 Spielen liegen die Gäste nur einen Zähler hinter dem sechstplatzierten Hertha BSC. Während die Offensive konstant auftritt, kämpft die Abwehr – 31 Gegentore machen Kaiserslautern zur schwächsten Defensive unter den Top Sieben der Liga. Münster hingegen kommt mit einer schwachen Form in die Partie: Seit acht Spielen wartet die Mannschaft auf einen Sieg.
Lieberknecht deutete an, seine Startelf für die Auswärtsfahrt umzustellen. Der Trainer erwartet eine andere Herausforderung als im Hinspiel, als der 1. FCK im August ein knappes 1:0 im heimischen Stadion holte.
Ein Sieg würde für Kaiserslautern den ersten Auswärtserfolg des Jahres bedeuten und die Hoffnungen auf einen Platz in den Top Sechs stärken. Münster, verzweifelt auf der Suche nach einem Ende der sieglosen Serie, wird die defensiven Schwächen der Gäste auszunutzen versuchen. Die Entscheidung könnte von Emreli abhängen – falls er spielt – und davon, ob sich Lieberknechts taktische Anpassungen auszahlen.
