Extreme Trockenheit im Ennepe-Ruhr-Kreis: Osterfeuer werden zur Brandgefahr
Hannah PetersExtreme Trockenheit im Ennepe-Ruhr-Kreis: Osterfeuer werden zur Brandgefahr
Ennepe-Ruhr-Kreis leidet unter extremer Trockenheit – Warnung vor Osterfeuern
Aufgrund anhaltender Regenarmut herrscht im Ennepe-Ruhr-Kreis extreme Trockenheit. Mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeiertage warnen die Behörden die Bevölkerung, bei traditionellen Osterfeuern besondere Vorsicht walten zu lassen. Die ausgedörrten Böden und die trockene Vegetation haben in der Region bereits zu mehreren Wald- und Flächenbränden geführt.
In den vergangenen Jahren waren einige Osterfeuer außer Kontrolle geraten oder ohne ordnungsgemäße Anmeldung entzündet worden. Dies führte zu Verletzungen und unnötigen Einsätzen der Feuerwehr. Um ähnliche Vorfälle zu vermeiden, appellieren die Verantwortlichen an die Bürger, strikt die Sicherheitsvorschriften einzuhalten.
Bevor ein Feuer entfacht wird, müssen Anwohner die örtlichen Bestimmungen prüfen und gegebenenfalls eine Genehmigung einholen. Falls erforderlich, ist das Feuer bei der Kommune anzuzeigen. Der gewählte Platz sollte nicht brennbar sein und ausreichend Abstand zu Gebäuden, Bäumen und anderen Gefahrenquellen aufweisen.
Als Brennmaterial dürfen nur trockenes, unbehandeltes Holz, Äste oder Strauchschnitt verwendet werden. Das Verbrennen von Hausmüll oder anderen Materialien ist verboten. Das Feuer darf niemals unbeaufsichtigt bleiben, und Löschmittel sollten griffbereit sein. Vor dem Anzünden ist das aufgeschichtete Material umzuschichten, um eventuell darunter Schutz suchende Tiere zu schützen.
Nach dem Abbrennen muss das Feuer kontrolliert ausklingen. Alle Glutreste sind vollständig zu löschen, bevor die Stelle verlassen wird.
Aufgrund der anhaltenden Dürre bleibt die Waldbrandgefahr hoch. Die Behörden betonen, dass in diesem Jahr eine sorgfältige Planung und Aufsicht bei Osterfeuern unverzichtbar sind. Verstöße gegen die Regeln könnten zu gefährlichen Großbränden führen und die Einsatzkräfte unnötig belasten.






