Essen plant Sonntagsöffnungen für Geschäfte im ersten Halbjahr 2026
Tobias ZimmermannEssen plant Sonntagsöffnungen für Geschäfte im ersten Halbjahr 2026
Essen plant, im Jahr 2026 an ausgewählten Sonntagen verlängerte Öffnungszeiten für Geschäfte zuzulassen. Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt hat eine Empfehlung für bestimmte Termine in der ersten Jahreshälfte vorgelegt. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat im Februar.
Der Vorschlag des Ausschusses orientiert sich an den Vorgaben des nordrhein-westfälischen Ladenschlussgesetzes (LadÖG NRW), das Städten erlaubt, bis zu 16 Sonntage pro Jahr für verlängerte Öffnungszeiten festzulegen. Einzelne Geschäfte dürfen jedoch maximal an acht Sonntagen im Jahr öffnen.
Vier Termine wurden für das erste Halbjahr 2026 vorgeschlagen: der 1. März, der 1. April, der 1. Mai und der 1. Juni. Diese gelten für ausgewiesene Stadtbezirke in Essen. Die Empfehlung entspricht den Bestimmungen des LadÖG NRW und stellt die Einhaltung der Landesvorschriften sicher.
Grundlage des Vorschlags ist die aktuellste Fassung des nordrhein-westfälischen Ladenschlussgesetzes, das zuletzt im März 2018 aktualisiert wurde. Bei einer Zustimmung würden die verlängerten Öffnungszeiten die Tradition des Sonntagsverkaufs in der Stadt fortsetzen, ohne die gesetzlichen Grenzen zu überschreiten.
Der Stadtrat wird den Vorschlag des Ausschusses in seiner Februarsitzung prüfen. Bei Annahme können Geschäfte in bestimmten Stadtteilen an den ausgewählten Sonntagen länger öffnen. Die Entscheidung legt fest, an welchen Terminen im Jahr 2026 verlängerte Öffnungszeiten gelten werden.
