Essen plant klimagerechte Umgestaltung von drei öffentlichen Plätzen
Tobias ZimmermannEssen plant klimagerechte Umgestaltung von drei öffentlichen Plätzen
Essen treibt die Pläne voran, seine öffentlichen Räume an den Klimawandel anzupassen. Das städtische Projekt „Raum fürs Klima“ wurde für ein Bundesförderprogramm ausgewählt. Drei zentrale Standorte – der Marktplatz in Überruhr-Hinsel, der Borbecker Marktplatz und der Giebelplatz auf der Margarethenhöhe – werden nun auf eine Neugestaltung geprüft.
Der Stadtrat hatte Essens Teilnahme am Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ bereits im Februar 2023 beschlossen. Eine Machbarkeitsstudie skizzierte später konkrete Maßnahmen für die drei Plätze. Zwei von ihnen – der Marktplatz in Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz – sollen nun nach einer ehrgeizigeren Variante (Variante 2) umgestaltet werden, um die Bundesförderung zu sichern.
Der Borbecker Marktplatz bleibt hingegen unverändert. Bedenken wegen des Verlusts von Parkflächen führten dazu, dass die bestehende Gestaltung beibehalten wird.
Das Projektteam arbeitet eng mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zusammen, um die Ergebnisse der Studie zu präzisieren. Die weitere Planung wird durch Rückmeldungen aus lokalen Gremien, Bürgerveranstaltungen und der Förderstelle geprägt.
Anwohner sind aufgerufen, ihre Ideen für den Marktplatz in Überruhr-Hinsel einzubringen. Zudem ist in den kommenden Wochen eine separate Bürgerversammlung zum Giebelplatz geplant.
Das Projekt „Raum fürs Klima“ geht nun in die detaillierte Planungsphase über, wobei zwei der drei Plätze grundlegend umgestaltet werden sollen. Öffentliche Beteiligung und bundesweite Vorgaben werden die finalen Entwürfe leiten. Bei Erfolg könnten die Veränderungen dazu beitragen, dass diese Flächen Hitze, Regen und andere klimabedingte Herausforderungen besser bewältigen.






