11 June 2026, 16:07

Empörung über geplante Schließung von drei Krankenhäusern in der Region bis Januar 2024

Klinikschließungen: SPD übt scharfe Kritik an der Vorgehensweise der Kplus-Gruppe

Empörung über geplante Schließung von drei Krankenhäusern in der Region bis Januar 2024

Die Vorsitzenden eines lokalen Gesundheitsausschusses haben mit Empörung auf die geplante Schließung von drei Krankenhäusern in der Region reagiert. Die St.-Lukas-Klinik in Ohligs sowie die Krankenhäuser in Haan und Hilden werden bis Ende Januar 2024 geschlossen. Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn verurteilten die Entscheidung als verantwortungslos und schlecht organisiert.

Die Mitarbeiter der St.-Lukas-Klinik hatten erwartet, nach der Schließung des Standorts Ohligs nach Haan oder Hilden versetzt zu werden. Nun stehen alle drei Einrichtungen vor der Schließung, sodass den Beschäftigten kaum Zeit bleibt, neue Arbeitsplätze zu finden. Sabine Vischer-Kippenhahn fragte, wie die Angestellten realistisch gesehen noch vor Weihnachten eine neue Stelle finden sollten.

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Die beiden Vorsitzenden kritisierten das Fehlen eines klaren Plans seitens des Betreibers oder der Landesregierung. Ackermann bezeichnete die Behandlung der Mitarbeiter als „absolut verantwortungslos“. Zudem forderte er eine zuverlässige medizinische Versorgung für die Patienten in der Region. Beide Führungskräfte nannten den schrittweisen Abbau der Krankenhäuser unverständlich und ungerecht gegenüber der Bevölkerung.

Die Schließungen treten bis Januar 2024 in Kraft. Die Beschäftigten stehen nun vor einer ungewissen Zukunft, und Patienten drohen den Zugang zur örtlichen Gesundheitsversorgung zu verlieren. Die Vorsitzenden bestehen darauf, dass die Region und ihre Mitarbeiter mehr verdienen als die abweisende Haltung des Landes.

Quelle