Duisburger Workshop beleuchtet koloniale Spuren und antirassistischen Widerstand
Jana HerrmannDuisburger Workshop beleuchtet koloniale Spuren und antirassistischen Widerstand
Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Erblasten und antirassistischem Widerstand in Duisburg
Ende dieses Monats findet in Duisburg ein praxisorientierter Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Hinterlassenschaften und antirassistischem Widerstand statt. Veranstaltet wird die Veranstaltung vom Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) im Rahmen der Ausstellung ÜBERSEHEN: (Post)koloniale Spuren in Duisburg. Eingeladen sind Pädagog:innen und Fachkräfte der politischen Bildung, die am 25. Februar an der Session teilnehmen möchten.
Der Workshop dauert von 10 bis 14 Uhr in der Tarik-Turhan-Galerie (Karmelplatz 5, Innenhafen) statt. Der Zugang erfolgt über das Stadtarchiv. Eine Anmeldung ist bis zum 22. Februar per E-Mail an [email protected] möglich.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Auseinandersetzung mit kolonialen Spuren in der heutigen Gesellschaft und deren anhaltende Auswirkungen. Zudem werden praktische Methoden zur Vermittlung kolonialer Geschichte und zur Förderung antirassistischer Perspektiven vermittelt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Solidarität in städtischen Gemeinschaften und der Frage, wie Bildungsarbeit diese Ansätze aufgreifen kann.
Das vollständige Programm und weitere Informationen sind auf der Website des ZfE unter www.erinnerungskultur-unser.de abrufbar.
Der Workshop bietet Pädagog:innen Werkzeuge, um Kolonialismus und Rassismus im Unterricht zu thematisieren. Er knüpft an die Inhalte der Ausstellung ÜBERSEHEN an und regt zur Reflexion über historische Zusammenhänge und deren heutige Folgen an. Interessierte müssen sich bis zum 22. Februar anmelden, um einen Platz zu sichern.
