14 March 2026, 12:08

Duisburg ehrt Bernard Dietz mit höchster Auszeichnung für ein Leben voller Fußballleidenschaft

Ein Fußballer mit einem Pokal auf einem Feld, umgeben von einer Menge in Sportkleidung, mit Schildern, Lichtern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Duisburg ehrt Bernard Dietz mit höchster Auszeichnung für ein Leben voller Fußballleidenschaft

Duisburg ehrt Fußballlegende Bernard Dietz mit der Ehrenmedaille der Stadt

Rund 70 Gäste aus Politik, Sport und öffentlicher Verwaltung nahmen an der feierlichen Verleihung im Rathaus teil. Die Auszeichnung würdigt Dietz' lebenslanges Engagement für die Gemeinschaft und den Fußball.

Bernard Dietz wurde als langjähriger Kapitän des MSV Duisburg zu einer prägenden Figur des Vereins und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Seine Führungsqualitäten zeigte er auch als Spieler der deutschen Nationalmannschaft, mit der er 1980 die Europameisterschaft gewann.

Auch nach seiner aktiven Karriere blieb Dietz Duisburg eng verbunden. Er übernahm Aufgaben in der Vereinsförderung und Nachwuchsarbeit, wobei er Werte wie Teamgeist, Fairness und Solidarität in den Vordergrund stellte. Sein Einsatz sollte junge Sportlerinnen und Sportler motivieren – konkrete Projekte wurden jedoch nicht näher genannt.

Bürgermeister Sören Link, selbst bekennender MSV-Fan, bezeichnete es als "Ehre und Privileg", einen "Vorbild so vieler Bürger" auszeichnen zu dürfen. Die höchste zivile Auszeichnung der Stadt würdigt Dietz' jahrzehntelanges Wirken im Sport und im sozialen Bereich.

Im November 2025 wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zudem ein Abschiedsspiel für Dietz veranstalten. Seine bodenständige Art und seine Führungsstärke machen ihn bis heute zu einem Identifikationsfigur für kommende Generationen.

Die Ehrenmedaille unterstreicht Dietz' bleibenden Einfluss auf Duisburg und den Fußball. Seine Laufbahn – vom Vereinskapitän zum Nationalspieler – steht für Leidenschaft, Verantwortung und Verbundenheit mit der Heimat. Das anstehende Benefizspiel wird sein Vermächtnis weiter feiern.

Quelle