Dortmunds Champions-League-Traum wankt nach peinlichem 0:2 gegen Tottenham
Tim PetersDortmunds Champions-League-Traum wankt nach peinlichem 0:2 gegen Tottenham
Borussia Dortmund erleidet schwere 0:2-Niederlage gegen Tottenham Hotspur in der Champions-League-Gruppenphase
Am 20. Januar 2026 musste Borussia Dortmund in der Gruppenphase der Champions League eine deutliche 0:2-Niederlage gegen Tottenham Hotspur hinnehmen. Die Niederlage hat die Hoffnungen des BVB auf einen Platz unter den besten Acht und die direkte Qualifikation für die K.-o.-Phase schwer erschüttert. Sportdirektor Sebastian Kehl kritisierte die Leistung der Mannschaft scharf und kündigte an, die bestehenden Probleme anzugehen.
Das Spiel nahm früh eine ungünstige Wende, als Verteidiger Daniel Svensson in der 24. Minute die Rote Karte sah. Der schwedische Schiedsrichter Glenn Nyberg zeigte zunächst Gelb für ein Foul an Tottenhams Wilson Odobert, doch nach Eingreifen des VAR wurde die Strafe auf Rot verschärft. Kehl bezeichnete die Entscheidung im Nachhinein als zu hart und betonte, es habe weder Vorsatz noch übermäßige Härte im Zweikampf gegeben.
Kehl hatte von Dortmund eine deutlich bessere Leistung erwartet – besonders gegen einen durch Verletzungen geschwächten und inkonstanten Tottenham-Kader. Stattdessen prägten im ersten Durchgang zu wenige gewonnene Zweikämpfe, mangelnde Aggressivität in den Duellen und ein genereller Intensitätsmangel das Spiel. Die Mannschaft nutzte ihre wenigen Chancen nicht und blieb hinten anfällig. Nach dem Spiel machte Kehl klar, dass Konsequenzen folgen würden. Er räumte ein, die Leistung sei inakzeptabel gewesen, und versprach, mit dem Team an den Defiziten zu arbeiten, bevor es ins nächste Spiel geht.
Die Niederlage stellt Dortmund in der Champions-League-Tabelle vor erhebliche Probleme. Mit nur noch wenigen ausstehenden Partien gestaltet sich der Weg ins Achtelfinale nun deutlich schwieriger. Kehls Aussagen deuten darauf hin, dass für die Mannschaft eine Phase der Reflexion und Umstellung bevorsteht.
