06 March 2026, 18:08

Dortmunds Champions-League-Aus reißt 22-Millionen-Loch in die Vereinsbilanz

Eine alte deutsche Banknote mit einer Gebäudeabbildung, dem Text "Bundesliga" und einem Logo unten auf einem weißen Hintergrund.

BVB-Sportchef Ricken kündigt harte Saisonanalyse an - Dortmunds Champions-League-Aus reißt 22-Millionen-Loch in die Vereinsbilanz

Borussia Dortmunds Ausscheiden in der Champions League Play-off Runde gegen Atalanta Bergamo hat die Finanzlage des Vereins schwer erschüttert. Statt eines möglichen Gewinns von bis zu fünf Millionen Euro für die Saison 2025/26 rechnet die Führung nun mit einem Verlust von 22 Millionen Euro. Die Folgen des Scheiterns beschränken sich jedoch nicht auf die Finanzen: Sportdirektor Lars Ricken räumte ein, dass der Imageschaden für den Klub noch tiefer gehe.

Der finanzielle Rückschlag ist eine direkte Folge des vorzeitigen Champions League-Aus. Dortmund entgehen dadurch Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Dennoch betonte Ricken, die wirtschaftliche Gesamtstabilität des Vereins sei nicht gefährdet. Einen Ausverkauf von Leistungsträgern schloss er ausdrücklich aus – kein Schlüsselspieler werde verkauft, um die Bilanz zu sanieren.

Eine umfassende Analyse der misslungenen Saison soll nach dem letzten Spiel folgen. Ricken kritisierte die Leistungen der Mannschaft in Bundesliga und DFB-Pokal scharf und forderte für den Sommer weitreichende Veränderungen. Zwar bleibe das Budget weitgehend unverändert, doch seien Anpassungen unvermeidlich, um die Schwächen zu beheben.

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Schon vor der Playoff-Niederlage hatte Dortmund seine finanziellen Ziele nach unten korrigiert. Die neue Prognose eines 22-Millionen-Defizits ersetzt die bisherigen Erwartungen eines bescheidenen Überschusses. Nun steht der Verein vor einem Sommer der Reflexion und des Umbruchs, um sich von den sportlichen wie finanziellen Folgen des Scheiterns zu erholen.

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