03 March 2026, 10:24

Dortmunder Zollfahndung deckt Millionenbeträge durch Schwarzarbeit auf

"National Compliance & Risk Qualifications" in fetter schwarzer Schrift, mittig auf einem weißen Hintergrund mit einem schmalen schwarzen Rand.

Dortmunder Zollfahndung deckt Millionenbeträge durch Schwarzarbeit auf

Sonderermittlungsgruppe der Dortmunder Zollfahndung gegen Schwarzarbeit meldet starke Ergebnisse für 2025

Die Einheit, die ein großes Gebiet mit fünf Landkreisen und acht Städten abdeckt, konzentrierte sich auf Branchen, in denen illegale Beschäftigung besonders verbreitet ist. Ihre Maßnahmen führten zu Millionenbeträgen an zurückgewonnenen Geldern und Tausenden Ermittlungsverfahren in der gesamten Region.

Die Sonderermittlungsgruppe ist an vier Standorten in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen aktiv. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst 68 Kommunen mit insgesamt über 3,8 Millionen Einwohnern. Im Jahr 2025 führte sie 1.026 Betriebsprüfungen durch und überprüfte 13.330 Beschäftigte.

Besonders im Fokus standen Risikobranchen wie das Baugewerbe, die Gastronomie und der Gütertransport. Die Ermittlungen deckten nicht angemeldete Arbeitsverhältnisse auf, die zu einem geschätzten finanziellen Schaden von knapp 22 Millionen Euro führten. Die Behörden leiteten daraufhin 4.289 Strafverfahren und 1.652 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, die zu Bußgeldern und Strafen in Höhe von fast 1,2 Millionen Euro führten.

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Während der Großteil der Maßnahmen 2025 stattfand, gab es zu Beginn des Jahres 2026 einen bemerkenswerten Fall: Bei einer Razzia in einem Teehaus in Marl wurde am 26. Januar eine 39-jährige Georgierin festgenommen, die ohne Genehmigung arbeitete. Gegen ihren Arbeitgeber wird nun wegen Beihilfe zu illegaler Beschäftigung und Aufenthalt ermittelt.

Die Aktivitäten der Sonderermittlungsgruppe im Jahr 2025 führten zu erheblichen finanziellen Rückflüssen und rechtlichen Konsequenzen für Verstöße. Mit fast 1,2 Millionen Euro an Bußgeldern und Tausenden eingeleiteten Verfahren setzt sich die Bekämpfung von Schwarzarbeit weiter in Schlüsselbranchen durch. Die bisher einzige dokumentierte Razzia Anfang 2026 unterstreicht den anhaltenden Fokus auf konsequente Kontrollen.