Krankenhaus testet Bodycams zum Schutz des Personals - Dortmunder Krankenhaus testet Bodycams gegen Gewalt am Personal
Krankenhaus testet Urlaubskameras zum Schutz des Personals
Dortmunder Klinik führt ab Januar Bodycams ein – Pilotprojekt soll Gewalt gegen Mitarbeiter eindämmen
Ab Mitte Januar 2025 wird das Dortmunder Krankenhaus in einem dreimonatigen Pilotprojekt Urlaubskameras einsetzen, um Mitarbeiter vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen. Fokus der Testphase sind die Notaufnahmen sowie die Kinderklinik an den Standorten im Zentrum und Norden der Stadt. Die Verantwortlichen betonen, dass die Maßnahme streng datenschutzkonform umgesetzt wird.
Die Kameras sollen vor allem in Empfangsbereichen zum Einsatz kommen und primär der Abschreckung sowie Deeskalation dienen. Das Personal aktiviert die Aufnahmen nur in akuten Konfliktsituationen – nicht jedoch während medizinischer Behandlungen oder privater Gespräche. Die Aufzeichnungen können im Bedarfsfall auch als Beweismittel für rechtliche Schritte dienen.
Das Projekt läuft bis Mitte April 2025. Die Mitarbeiter entscheiden selbst, wann sie die Kameras einschalten. Betont wird, dass es sich nicht um eine flächendeckende Überwachung handelt, sondern um ein Instrument zur Prävention und Konfliktlösung. Die sorgfältige rechtliche Vorbereitung des Krankenhauses unterstreicht den behutsamen Umgang mit der neuen Sicherheitsmaßnahme.
